Neurodermitis

Die meisten Menschen, die an Neurodermitis leiden, haben diese Krankheit von frühester Kindheit an. Die Auslöser sind neben genetischen Faktoren auch Stoffe die in der Umwelt vorhanden sind, sowie psychische Ursachen. Jeglicher Stress für den Körper, welche Ursache auch immer er hat, kann einen neuen Schub auslösen.  Neben Kortison haltigen Salben gibt es aber noch andere Therapiemöglichkeiten die zum Erfolg führen können. Allerdings ist es oft nicht einfach, die individuell passende herauszufinden. Hier wird vor allem dem Patienten sehr viel Geduld abverlangt, denn komplett heilen kann man die Neurodermitis nicht, man kann nur die Symptome lindern. Ähnlich wie bei Heuschnupfen oder Asthma reagiert der Körper auch bei Neurodermitis mit einer zu heftigen Abwehrreaktion auf im Grunde harmlose Stoffe.  Es ist also auch eine der vielen Allergien, die wir bekommen können. Neurodermitis kann aber auch ausgelöst werden durch extreme Kälte oder durch Schwitzen und bei schwülem Wetter. Die Haut ist wesentlich trockener als normal und juckt stark. Durch Kratzen kann die Neurodermitis noch verstärkt werden und dies kann zu schmerzhaften Entzündungen führen. Am besten behandelt man den Juckreiz also indem man die gesamte Entzündung behandelt. Hauttests und Blutuntersuchungen könne Klarheit darüber bringen, auf welche Stoffe der Körper allergisch reagiert. Sie sollten die Haut ausreichend mit geeigneten Cremes pflegen, damit sie mit Feuchtigkeit versorgt wird. Bei einer medikamentösen Therapie kann neben den äußerlich anzuwendenden Salben auch noch eine Therapie mit Tabletten oder Infusionen zusätzlich angeraten sein. Dies richtet sich nach der Schwere der Erkrankung. Die besten Möglichkeiten einer Neurodermitis vorzubeugen sind, Säuglinge die ersten 6 Monate zu stillen, den es hat sich gezeigt, das Stillen für eine gut funktionierende Immunabwehr das beste Mittel ist. Kinder die gestillt wurden leiden weniger oft an allergischen Erkrankungen als solche, die die Flasche bekommen haben. Wenn man die Neurodermitis allerdings schon hat ist die beste Möglichkeit zur Vorbeugung, den Allergenen aus dem Weg zu gehen. Sollte sich ein neuer Schub ankündigen, sollte man sofort reagieren, um ihn noch abschwächen zu können.

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