Zusatzstoffe in Lebensmitteln

Weniger ist mehr, gilt ganz besonders bei den Zusatzstoffen in Lebensmitteln. Zugegeben, das Auge ist mit, und wer möchte schon graues Weingummi oder klumpige Tütensuppen haben. In der EU sind zurzeit ungefähr 315 Zusatzstoffe für Lebensmittel zugelassen, die Haltbarkeit, Aussehen und Geschmack der Lebensmittel positiv beeinflussen sollen.  Diese in der EU zugelassenen Zusatzstoffe sind mit einem E gekennzeichnet. Da diese Bezeichnungen dem Verbraucher allerdings nicht viel sagen und eher Misstrauen wecken wird auch oft der Name des Zusatzstoffes verwandt (Karotin an Stelle von Farbstoff E 160a). Auch wenn die Zusatzstoffe ein Zulassungsverfahren durchlaufen müssen und kein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher darstellen dürfen, ist doch fraglich, ob all diese Stoffe wirklich notwendig sind. Vor allem, da manche Zusatzstoffe durchaus Allergien auslösen können. Hierzu gehören z.B. Gelier- und Verdickungsmittel, Natriumnitrit, das vor allem in Fleisch und Wurstwaren enthalten ist und sich beim Erhitzen in krebserregende Nitrosamine umwandelt und Schwefeldioxid und Sulfitverbindungen zu Kopfschmerzen und Asthma führen können. Man sollte beim Kauf von Lebensmitteln also genau darauf achten was an Zusatzstoffen enthalten ist. In Bio-Lebensmitteln dürfen nur ein Bruchteil der in der EU erlaubten Zusatzstoffe verwendet werden, und trotzdem sind diese Lebensmittel was Haltbarkeit und Aussehen anbelangt nicht schlechter und noch dazu geschmacklich oft besser. Tun Sie sich etwas Gutes und achten Sie darauf was Sie essen. Greifen Sie statt auf Fertigprodukte mit vielen Zusatzstoffen öfter auf naturbelassene Lebensmittel zurück. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

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