Schlafmythen

Was ist dran an den bekanntesten Schlafmythen? Sind sie richtig oder falsch, hier bekommen Sie die Antwort.

  • Mythos 1: Im Winter sind die meisten Menschen müder als im Sommer. – Stimmt. Dies liegt daran, dass es im Winter länger dunkel ist als im Sommer und der Körper mehr Melatonin ausschüttet. Dadurch werden wir müde. Dagegen hilft am besten, sich möglichst viel im Freien aufzuhalten, auch wenn das Wetter nicht so gut ist.
  • Mythos 2: Der beste Schlaf ist der vor Mitternacht. – Falsch. Der beste Schlaf ist der vor 03:00-04:00 Uhr, wenn wir uns in der Tiefschlafphase befinden und der Körper dann viel von dem für uns wichtigen Kortisol ausschüttet.
  • Mythos 3: Schlafen macht schlau. – Stimmt. Im Schlaf wiederholen wir all das, was wir am Tag gelernt haben.
  • Mythos 4: Schlafen macht schön. – Stimmt. Im Schlaf regenerieren sich die Zellen des Körpers und auch das Immunsystem.
  • Mythos 5: Versäumten Schlaf kann man nachholen. – Stimmt. Zumindest bedingt. Wenn man mal weniger schläft kann man dies in der nächsten Nacht nachholen. Wenn man aber ständig zu wenig schläft, kann dies nicht mehr nachgeholt werden und man wird krank.
  • Mythos 6: An nächtlichen Lärm kann man sich gewöhnen. – Falsch. Auch wenn man den Lärm vielleicht nicht mehr bewusst hört, registriert der Körper ihn doch und reagiert mit Herz-Kreislauf Störungen oder hohem Blutdruck. Wenn man den Lärm nicht abstellen kann, helfen Ohrstöpsel.
  • Mythos 7: Vollmond raubt den Schlaf. – Falsch. Es ist reiner Aberglaube, der durch nichts wissenschaftlich erwiesen ist. Lediglich das helle Licht kann stören, aber hier helfen Vorhänge oder Jalousien.
  • Mythos 8: Wer nachts aufwacht ist krank. – Falsch. Wir wachen sowieso jede Nacht bis zu 28 Mal auf, meist nur so kurz, dass wir es wieder vergessen.

Ein gutes Mittel, wenn man nicht einschlafen kann, ist übrigens heiße Milch mit Honig.

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