Alzheimer-Demenz

Natürlich lässt das Gedächtnis im Alter bei vielen Menschen nach, und dies ist meist auch eine ganz normale Alterserscheinung.

Allerdings kündigt sich so auch die gefürchtete Alzheimer-Demenz an. Man kann sich Neues nur schwer merken, hat unter Umständen Probleme, sich zu orientieren, zu urteilen oder mit dem Denkvermögen überhaupt.

Betroffen sind meist Menschen ab dem 70. Lebensjahr, doch kann die Alzheimer-Demenz in Einzelfällen schon vor dem 50. Lebensjahr beginnen.  Die nach dem deutschen Nervenarzt Alois Alzheimer (1864-1915) benannte Krankheit ist nach dem heutigen Stand der Forschung nicht heilbar, aber sie kann durch Behandlung der Symptome mit Medikamenten und Unterstützung der Betroffenen und Angehörigen zumindest im Krankheitsverlauf gemindert und verzögert werden.

Da Menschen mit Alzheimer-Demenz im Verlauf der Krankheit immer mehr Hilfe benötigen, ist eine Zusammenarbeit zwischen Arzt, Patienten und Angehörigen genau so sinnvoll, wie eine gute Information und Aufklärung.
Und natürlich kann man Alzheimer-Demenz auch vorbeugen. Als erstes sollten Sie alles vermeiden, was Ihr Hirn schädigen könnte. Hierzu gehören Boxen ebenso wie das Fahrrad- oder Skifahren ohne Helm. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, hoher Blutdruck, hohe Cholesterinwerte, Diabetes mellitus und Nikotin.

Sie sollten sich gesund ernähren, mit viel Obst und Gemüse, trinken Sie mindestens 1,5 Liter und mehr am Tag, natürlich nicht in Form von Alkohol, bewegen Sie sich viel, damit das Hirn gut mit Sauerstoff versorgt wird und fordern Sie die grauen Zellen auch öfter mal. Lernen Sie eine neue Sprache oder lesen Sie Bücher statt vor dem Fernseher zu sitzen. Dies alles kann helfen die Alzheimer-Demenz zu verhindern.

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