Heuschnupfen und was wirklich hilft

Jetzt zu Beginn der Heuschnupfen-Saison fragen sich wieder viele Geplagte, was wirklich dagegen hilft.

Auch wenn wir alle nach dem langen Winter schon sehnsüchtig auf den Frühling warten, beginnt jetzt wieder die Zeit des Pollenfluges.

Neben rezeptpflichtigen Medikamenten, die oft Kortison enthalten, gibt es in der Apotheke auch noch einige Mittel, die zumindest bei leichteren Fällen des Heuschnupfens Linderung verschaffen können. Die sogenannten Antihistaminika blockieren im Körper die Andockstellen des Botenstoffes Histamin, der zum großen Teil für die allergischen Beschwerden verantwortlich ist.

Diese Antihistaminika gibt es als Tropfen oder Sprays aber auch als Tabletten oder Saft.  Die Wirkstoffe sind meist Cetrizin oder Loratadin. Ihre Wirkung setzt nach circa einer Stunde ein und hält 24 Stunden vor. Es empfiehlt sich die Mittel abends zu nehmen, da man dann in den frühen Morgenstunden, wenn der Pollenflug am stärksten ist, optimal geschützt ist. Auch können einige der Medikamente müde machen. In Augentropfen und Nasensprays ist oft der Wirkstoff Azelastin enthalten. Augentropfen und Nasensprays helfen beim Heuschnupfen direkt dort wo die Beschwerden auftreten und lindern diese meist schon nach wenigen Minuten. Allerdings hält die Wirkung von Augentropfen und Nasensprays auch nicht so lange an.

Wenn Sie rechtzeitig den Allergien vorbeugen möchten, können Sie auf Mittel  mit Wirkstoffen wie Cromoglicinsäure oder Nedocromil zurückgreifen. Diese wirken aber erst zwei bis drei Wochen nach der ersten Anwendung.
Auch wenn es sich hier nicht um rezeptpflichtige Medikamente handelt, sollten Sie sich doch über die Auswahl und Dosierung von Ihrem Arzt beraten lassen. Ein unzureichend therapierter Heuschnupfen kann sich nämlich durchaus zu Asthma entwickeln.  Und vielleicht ist für Sie ja eine Immuntherapie besser geeignet, als nur die Symptome zu behandeln. Spätestens wenn sich die Symptome verstärken, sollten Sie auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen.

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