Diabetes Typ 2

Heutzutage leiden immer mehr Menschen an der Zuckerkrankheit, Diabetes Typ 2.

Normalerweise hat der Mensch mit zuckerhaltigen Nahrungsmitteln keine Probleme. Im Darm vorhandene Hormone, sogenannte Inkretine sorgen dafür, dass die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin freisetzt. Ist der Zucker (Glukose) dann im Blut angekommen, sorgt das Insulin dafür, dass die Glukose vom Muskel- und Fettgewebe aufgenommen wird und der Blutzuckerspiegel sich wieder normalisiert. Die Produktion von Glukose in der Leber findet in dieser Zeit nicht statt.

Ob man Diabetes Typ 2 bekommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine erbliche Veranlagung kann das Risiko an Typ 2 Diabetes zu erkranken erhöhen, führt aber nicht zwingend dazu, dass man die Krankheit auch bekommt.

Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht und mangelnde Bewegung. Bei Typ 2 Diabetes kann man in diesem Fall durch Gewichtsreduktion und mehr Bewegung oft schon viel erreichen.

Durch eine Umstellung der Ernährung und eine Gewichtsabnahme um einige Kilo kann man in vielen Fällen den Diabetes kontrollieren. Diätische Lebensmittel oder Lebensmittel, die „für Diabetiker geeignet“ sind, sind übrigens keine Alternative zu gesunder Ernährung, sie sind nur ein Mittel, Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bewegung regt den Stoffwechsel an und unterstützt den Gewichtsverlust. Auch sorgen die so aufgebauten Muskeln für einen höheren Kalorienverbrauch. Ab Besten ist natürlich regelmäßige Bewegung.
Übrigens erhöht auch Nikotin das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Sollten Ernährungsumstellung und Bewegung nicht ausreichen, muss die Behandlung mit Tabletten unterstützt werden. Da es inzwischen einige unterschiedliche Tabletten gibt, lassen Sie sich am Besten von Ihrem Arzt beraten.

Sollte sich der Blutzuckerspiegel mit allen drei Maßnahmen dann immer noch nicht unter Kontrolle bringen lassen, ist zu überlegen, eine Insulintherapie zu beginnen, denn sonst können durch den Diabetes Typ 2 Komplikationen auftreten. Diese Komplikationen können Wundheilungsstörungen und Augen- und Nierenleiden sein. Die Angst vor der Spritze verschwindet durch den Einsatz kleiner Nadeln und Injektionshilfen meist schnell. Außerdem gibt es für Typ 2 Diabetiker auch spezielle Schulungen.

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