Akne

Ganz besonders für Jugendliche kann Akne zu einem wahren Alptraum werden.
Schließlich sind rund 80 Prozent aller Jugendlichen  von Akne betroffen und sogar 30 Prozent müssen ärztlich behandelt werden.

Dermatologen raten sogar, außer bei wirklich leichten Fällen, immer einen Hautarzt aufzusuchen, um den Verlauf günstig zu beeinflussen und hässliche Narbenbildung zu vermeiden.

Was ist eigentlich Akne?

Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen. In der Pubertät führen eine vermehrte Talgansammlung und Verhornungsstörungen dazu, dass sich sogenannte Komedonen (Mitesser) bilden. Später können sich dann Bakterien ansiedeln und es kommt zu entzündlichen Pusteln und Knötchen.

Sowohl eine genetische Veranlagung als auch der Hauttyp können entscheidend für den Ausbruch der Akne sein. Trockene Haut ist für Akne weniger anfällig als trockene Haut. Auch wenn sich diese Mythen immer noch zu halten scheinen, sind mangelnde Körperhygiene und sexuelle Handlungen kein Auslöser für Akne.

Hautpflege © flickr/sunshinecity

Die meisten Jugendlichen werden die Akne so auch beim Übergang ins Erwachsenenalter, also mit etwa 20 Jahren, wieder los. Bei etwa 10 Prozent der der Betroffenen verschwindet die Akne allerdings nicht. Und es gibt auch Fälle von einer verspäteten Akne, die erst zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auftritt. Sie kann durch berufliche Umstände oder Medikamente begünstigt werden.

Und auch wenn falsche Hautpflege nicht die Ursache für Akne ist, so kann sie den Verlauf noch verschlimmern.
Bei leichten Akneformen reichen oft schon geeignete Reinigungs- und Pflegeprodukte, wohingegen bei schweren Formen der Besuch beim Arzt unumgänglich ist. Auf keinen Fall sollte man selber an Pickeln herumdrücken, da sich dies dann böse Entzünden können.

Es gibt komplexe Behandlungsprogramme die individuell auf den Patienten und seine Haut zugeschnitten sind. Unter Umständen sind auch lokale Antibiotika oder bei jungen Frauen auch die Einnahme der Pille ratsam. Gerade einige Antibabypillen wirken sich günstig auf den Verlauf der Akne aus.

Auf Alle Fälle braucht man aber auch Geduld, denn Wundermittel gibt es nicht.

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