Nicht hungriger wer aufs Frühstück verzichtet!

Viele Menschen glauben an den alten Mythos, dass man nach einem üppigen Frühstück den Tag über weniger Hunger hat und deshalb auch weniger isst.

Und auch in vielen Diäten wird zu einem mehr oder weniger üppigen Frühstück geraten.
Allerdings hat eine Studie der TU München jetzt ergeben, dass das Frühstück nicht beeinflusst, wie viel wir den ganzen Tag über essen.

Frühstück © martin_schmidler/flickr.com

Es hat sich gezeigt, dass Menschen, die viel zum Frühstück essen mittags genau so wieder Hunger haben wie andere, die weniger gefrühstückt haben. Bestenfalls eine Zwischenmahlzeit am Vormittag wird ausgelassen, diese schlägt aber generell mit weniger Kalorien zu Buche als das üppige Frühstück.

Die alte Regel „frühstücken wie ein Kaiser, mittagessen wie ein Edelmann und abendessen wie ein Bettler“ ist also inzwischen überholt. Ganz besonders für Menschen die ihr Gewicht reduzieren wollen. Auch wenn es in vielen Diäten immer noch heißt, dass ein ausgiebiges Frühstück für den ganzen Tag sättigt.

Das Sättigungsgefühl wird nämlich nicht durch die hohe Kalorienmenge ausgelöst, sondern ist ein rein mechanischer Reiz. Wenn sich die Magenwände dehnen, wenn der Magen voll ist werden diese Signale an das Gehirn gesendet und man fühlt sich satt. Wandert die Nahrung dann aber weiter, kommt auch das Hungergefühl wieder. Deshalb hat man nach einem großen Frühstück dann auch mittags und abends wieder Hunger.

Tatsache ist, dass sich bereits beim Frühstück eine Menge Kalorien einsparen lassen und man dann auch nicht hungriger ist. Ganz verzichten auf das Frühstück sollte man allerdings auch nicht, lieber insgesamt über den ganzen Tag etwas weniger essen.

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