Warum ist radioaktive Strahlung so gefährlich?

Das radioaktive Strahlung gefährlich ist, ist wohl nach dem Erdbeben, Tsunami und den nachfolgenden Störfällen insbesondere im japanischen Fukushima jedem klar.

Aber warum ist diese Strahlung eigentlich so gefährlich?
Wenn es in einem Atomkraftwerk zu einem Störfall kommt und die Sicherheitssysteme versagen, können zahlreiche radioaktive Stoffe wie zum Beispiel Uran, Plutonium, Strontium oder Cäsium in die Atmosphäre entweichen.

Diese radioaktiven Stoffe können leicht über die Nahrung, das Einatmen und über die Haut in unseren Körper gelangen und da wir sie weder riechen, sehen noch schmecken können, merken wir es nicht einmal.

In unserem Körper zerfallen diese Teilchen und geben die dabei entstehenden ionisierenden Strahlen an das Gewebe ab. So können Zellbausteine und auch die DNA angegriffen und zerstört werden. Und auch wenn unser Körper bis zu einem bestimmten Punkt in der Lage ist, solche Schäden zu reparieren, können bei diesen Reparaturen Fehler passieren, die das Erbgut verändern können und langfristig das Risiko an Krebs zu erkranken steigen lassen.

Es hat sich gezeigt, dass das Knochenmark, die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt, die Haarwurzelzellen, die Eierstöcke und die Hoden besonders sensibel auf radioaktive Strahlung reagieren. Und auch für Kinder und Jugendliche ist sie besonders gefährlich, da sich bei ihnen das Gewebe besonders schnell regeneriert.

Einer leichten Radioaktivität sind wir übrigens immer ausgesetzt, da aus dem Weltall ionisierende Strahlen auf der Erde auftreffen und auch im Haus sind wir nicht wirklich scher da sich im Boden befindliche radioaktive Gase wie zum Beispiel Radon in die Häuser eindringen können. Allerdings ist diese Belastung sehr gering. Wer allerdings viel fliegt setzt sich einer zusätzlichen Strahlenbelastung aus.

Gegen die Strahlung aus dem Weltall kann man sich so gut wie gar nicht schützen, und wer und wer in einer Region mit einer hohen Radonbelastung wohnt, kann durch regelmäßiges Lüften Abhilfe schaffen.

Wer mehr Informationen zu den Ereignissen in Japan und die Gefahr einer Strahlenbelastung bei uns erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz informieren.

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