Verleihen Energydrinks wirklich Flügel?

Energydrinks liegen vor allem bei jungen Leuten voll  im Trend, aber sind sie auch gesund?
 
Angeblich soll man mit Hilfe von Energydrinks ja die ganze Nacht durchfeiern oder Höchstleistungen im Sport erbringen können.
 

© billaday/flickr.com

Was aber können  die Energydrinks in ihren farbenfrohen Dosen und mit ihren exotisch anmutenden Inhaltsstoffen wie Taurin, Glucuronolacton oder Inosit wirklich leisten?
Gesund sind sie mit einem Zuckeranteil von rund 10 Prozent sicher nicht und auch Süßstoffe und Farbstoffe gehören nicht zu den gesunden Zusatzstoffen. Die in den Energydrinks enthaltene Menge an Koffein ist etwa halb so hoch wie bei der gleichen Menge Kaffee und sind damit in ihrer Wirkung nicht besser.
 
Allerdings sind die Drinks aufgrund ihres süßen Geschmacks nach Gummibärchen und aufgrund der markanten Dosen für Jugendliche und Kinder wesentlich attraktiver.
Aber hier liegt auch die Gefahr, denn gerade bei Kindern und Jugendlichen, bei denen die Koffeinempfindlichkeit höher ist, als bei Erwachsenen können ein Übermaß an Energydrinks schnell zu Krämpfen, Herzrhythmusstörungen oder auch zu Nierenversagen führen. Besonders gefährlich sind hier die, so oft in Discos und Kneipen angebotenen, Mischungen von Energydrinks mit Alkohol.
 
Ganz besonders Kinder und Jugendliche sollten also die Finger von Energydrinks lassen und nach dem Sport lieber mit Mineralwasser verdünnten Fruchtsaft trinken und auch in der Disco und zu anderen Gelegenheiten diese Getränke nicht in großen Mengen und als Durstlöscher verwenden. Denn Durstlöscher sind sie schon aufgrund ihrer Süße garantiert nicht.

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