Sport ist gut fürs Gedächtnis

Auch in fortgeschrittenem Alter ist es gut sich noch sportlich zu betätigen, denn durch Sport lässt der Gedächtnisverlust aufhalten.

Laut eines Berichts von Forschern in den Proceedings der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA (PNAS) führt schon leichtes Training zur Vergrößerung eines bestimmten Gehirnbereichs und zur Verbesserung des Gedächtnisses.

Gehirn © Digital Shotgun/flickr.com

Gehirn © Digital Shotgun/flickr.com

Im Alter schrumpft der Hippocampus im Gehirn, um etwa zwei Prozent pro Jahr. Diese Region ist wesentlich am Gedächtnisprozess beteiligt und das Schrumpfen des Hippocampus bedingt auch eine Verschlechterung der Denkleistung und führt zu einem höheren Risiko an Demenz zu erkranken. Forscher der University of Pittsburgh haben jetzt allerdings in einer Studie mi Erwachsenen zwischen 55 und 80 Jahren herausgefunden, dass dieser Vorgang nicht unausweichlich ist.

Es hat sich gezeigt, dass ganz besonders Ausdauertraining dafür sorgt, dass die Region des Hippocampus wieder größer wird. Bei einem dreimal die Woche stattfindenden Training wird ein Zuwachs von etwa zwei Prozent erreicht. Eine gute Möglichkeit um dem Schrumpfen des Hippokampus und der damit einhergehenden Verschlechterung des Gedächtnisses entgegenzuwirken.

Aber natürlich ist Sport nicht nur für das Gedächtnis gut, sondern auch allgemein für das Wohlbefinden und die Fitness bis ins hohe Alter. Es ist nie zu spät mit dem Sport anzufangen.

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