Warzen

Warzen sind gutartige Hautwucherungen, die meist durch eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) ausgelöst werden.

Die Warzen können nicht nur unterschiedlich aussehen, sie können auch in unterschiedlichen Körperregionen auftreten. Bevorzugte Stellen für Warzen sind die Finger, Fußsohlen, das Gesicht oder Der Genitalbereich.
Neben ungefähr 90 verschiedenen Typen von Papillomaviren, die die Ursache von Warzen sind, ist die Ursache für die sogenannten Dellwarzen ein Pockenvirus. Außerdem gibt es noch Alterswarzen, die nicht durch Viren verursacht werden und deshalb auch nicht ansteckend sind.

Die am häufigsten vorkommenden Warzen sind die sogenannten Vulgären Warzen, die auch Gewöhnliche Warzen oder Stachelwarzen genannt werden. Man findet die stecknadelkopf- bis erbsengroßen, schuppigen Warzen meist an den Fingern und im Gesicht.

Dornwarzen/wikipedia.org-gemeinfrei

An den Fußsohlen kommen meist Mosaik- und Dornwarzen vor. Mosaikwarzen treten meist geballt und in großer Zahl auf. Sie sind flach und verursachen meist keine Beschwerden. Die Dornwarzen allerdings können, da sie wie Dornen in die Tiefe wachsen, beim Gehen starke Schmerzen verursachen. Man erkennt sie meist an einer stark verhornten Oberfläche, die mit dunklen Pünktchen durchsetzt ist.

Sogenannte Flachwarzen oder auch Plane Warzen sind nur wenige Millimeter große flache Warzen die vor allem bei Kindern und Jugendlichen und meist in großer Zahl auftreten. Man findet sie zumeist im Gesicht und an den Händen.
Die Feigwarzen sind rötliche bis grau-weißliche Knötchen, die im Genital- und Analbereich auftreten und durch Geschlechtsverkehr übertragen werden.

Die durch ein Pockenvirus hervorgerufenen Dellwarzen sind stecknadelkopfgroße Knötchen mit einer Delle in der Mitte. Wenn man auf die Warzen drückt kommt eine breiige, weißliche Flüssigkeit heraus. Man findet diese Warzen vorwiegend im Gesicht am Hals und an Armen und Beinen. Besonders bei Kindern die zu Neurodermitis neigen kommen sie häufig vor.

Ab dem 50. Lebensjahr kann es zu Alterswarzen kommen, die an Brust, Rücken und Gesicht vermehrt auftreten können. Die Alterswarzen können linsen- bis bohnengroß werden und sind grau-braun bis schwarz mit einer zerklüfteten Oberfläche. Sie sind nicht ansteckend, ihr Auftreten wird aber durch UV-Strahlung begünstigt. Sie sind harmlos und müssen auch nicht behandelt werden.

Wenn sie Warzen haben, sollten Sie zum Arzt gehen, denn die Therapie sollte Art und Anzahl der Warzen entsprechend ausgewählt werden. Abgesehen davon kann auch Hautkrebs die Ursache für warzenähnliche Hautveränderungen sein und dies sollte abgeklärt werden. Behandeln kann man die Warzen grundsätzlich mit speziellen Pflastern, Lösungen oder durch Vereisen. Manchmal müssen sie aber auch chirurgisch entfernt werden.

Pflanzliche Antibiotika

Schon seit Jahrtausenden setzen Menschen pflanzliche Antibiotika im Kampf gegen Infektionen ein und nutzen so die Heilkräfte der Natur.

Da die Pflanzen die Stoffe selbst im Kampf gegen Bakterien, Viren und Pilze einsetzen haben sie sie im Laufe der Evolution ständig verbessert, denn nur die Pflanzen, die sich am besten schützen können, überleben langfristig auch.

Jetzt da sich immer mehr Probleme mit Resistenzbildungen bei chemisch hergestellten Antibiotika ergeben, werden pflanzliche Antibiotika und die Möglichkeiten ihrer Anwendung immer interessanter.

Schon heute werden bei Harnwegsinfekten oder Bronchitis die Senföle (Glucosinolate) aus Kapuzinerkresse oder Meerrettich erfolgreich angewendet. Ein weiteres Mittel ist Umckaloabo mit dem Wirkstoff der Pelargonie aus Südafrika, das auch wirksam bei Infektionen der Atemwege ist.

Neben Kapuzinerkresse und Meerrettich verfügen aber natürlich auch noch andere Pflanzen über Inhaltsstoffe mit antibiotischer Wirkung. So enthält Knoblauch zum Beispiel Alliin, das auch antibakteriell wirkt. Bei Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Salbei etwa sind es die ätherischen Öle, die die antibakterielle Wirkung erzielen.

Bisher werden pflanzliche Antibiotika vorwiegend bei leichten bis mittelschweren Infektionen angewendet, da sie nicht so stark wirksam sind, wie die chemisch hergestellten Antibiotika. Allerdings sind sie was die Resistenzbildung angeht den chemisch hergestellten Mitteln haushoch überlegen, da die Pflanzen es im Laufe der Zeit geschafft haben, sich immer weiter anzupassen um auch mit den aggressivsten Erregern fertig zu werden. So hat eine Studie am Universitätsklinikum Freiburg sogar ergeben, dass Senföle ihre keimhemmende Wirkung auch gegen die antibiotikaresistenten MRSA-Stämme entfalten.

Leider werden die Kosten für pflanzliche Antibiotika heutzutage noch nicht von den Krankenkassen übernommen. Aber gerade bei leichten und mittelschweren Infektionen sind sie eine wirkliche Alternative zu den herkömmlichen Antibiotika. Man muss ja nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, wenn man sich auch die Heilkräfte der Natur zunutze machen kann.

Der richtige Umgang mit Antibiotika

Wohl fast jeder hat in seinem Leben schon einmal Antibiotika nehmen müssen, gehören sie doch zu den wichtigsten Medikamenten weltweit.

Antibiotika werden ausschließlich für die Bekämpfung von bakteriellen Infektionen eingesetzt, denn nur da wirken sie. Gegen Infektionen, die durch Viren oder Pilze verursacht werden, sind sie wirkungslos.

Die Wirkung von Antibiotika ist so, dass sie entweder die Vermehrung von Bakterien verhindern oder wichtige Stoffwechselvorgänge blockieren. Und da bei Bakterien diese Vorgänge anders ablaufen als in unseren Zellen, werden diese so auch nicht geschädigt.

Ursprünglich wurden Antibiotika aus Stoffwechselprodukten von Pilzen oder Bakterien gewonnen, die schon in kleinsten Mengen das Wachstum anderer Bakterien hemmen oder diese abtöten. Sie wirken also wie ihr Name, der aus dem Griechischen kommt, schon sagt (anti = gegen, bios = Leben) gegen das Leben.

Heutzutage werden viele Antibiotika chemisch hergestellt und sind als Pillen oder Infusion zu haben und wirken so auf den ganzen Körper. Für oberflächliche Infektionen reicht oft eine antibiotikahaltige Salbe oder Tropfen aus, die aufgetragen werden können. Solche Mittel sind Lokalantibiotika.

Leider werden Antibiotika oft unnütz zum Beispiel bei einer Erkältung verschrieben. Dies liegt auch oft an der Erwartungshaltung der Patienten, die meinen das viel auch viel hilft. Erstens helfen Antibiotika nicht gegen Erkältungen weil es sich hierbei um virale Infekte handelt und zweitens tut man sich selber keinen Gefallen wenn man ohne Grund Antibiotika schluckt. Bakterienstämme können nämlich Resistenzen gegen die Antibiotika entwickeln, und die Antibiotika wirken dann nicht mehr wenn sie dringend benötigt werden.

Es gibt natürlich bei Erkältungen auch Fälle, die die Einnahme von Antibiotika notwendig machen. Dies ist der Fall, wenn es sich um eine Mischinfektion von Viren und Bakterien handelt oder um eine rein bakterielle Infektion wie zum Beispiel eine Mandelentzündung.

Auf alle Fälle wichtig bei der Einnahme von Antibiotika ist die korrekte Anwendung. Man soll das Antibiotikum grundsätzlich so lange einnehmen, wie es vom Arzt verordnet wurde, auch wenn man sich schon nach ein oder zwei Tagen besser fühlt. Denn wenn man zu früh mit der Einnahme aufhört, kann es sein, dass Bakterien überleben, die dann in Zukunft resistent gegen das Antibiotikum sind.

Man sollte also darauf achten, keine Einnahme zu vergessen und auch ein Durchfall bedingt durch Antibiotika ist nur eine vorübergehende Erscheinung, die nach Ende der Einnahme wieder verschwindet und kein Grund die Einnahme abzubrechen. Reden Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt!
Auch sollte man mit Milchprodukten vorsichtig sein, wenn man Antibiotika nimmt. Viele Antibiotika werden unwirksam sie mit Milchprodukten zusammen eingenommen werden. Die Packungsbeilage oder Ihr Arzt können Ihnen darüber Auskunft geben. Vorsichtshalber sollten sie frühestens zwei Stunden nach Einnahme des Antibiotikums Milchprodukte verzehren.

Auch sollte man während der Zeit der Antibiotikaeinnahme auf Alkohol, Kaffee und Tee verzichten um es der Leber nicht schwerer als nötig zu machen die darin enthaltenen Stoffe abzubauen.

Frauen, die die Pille nehmen, sollten während der Einnahme von Antibiotika zusätzlich verhüten, da diese die Darmflora angreifen und so die Aufnahme des Pillenwirkstoffs vermindern können.

Wichtige Tetanusimpfung

Wissen Sie noch, wann Sie Ihre letzte Tetanusimpfung hatten?

Falls sie schon länger als 10 Jahre her ist sollten Sie sie unbedingt auffrischen lassen.

Gerade jetzt wenn man wieder viel im Garten arbeitet ist die Verletzungsgefahr doch recht groß. Und schon kleinste Verletzungen, wie ein Rosendorn, den man sich in die Haut bohrt oder eine kleine Schürfwunde, reichen aus um sich zu infizieren.

Die Clostridien, so heißen die Erreger des Wundstarrkrampfes, befinden sich überall, in der Erde, im Wasser und auch im Straßenstaub. Und wenn der Impfschutz nicht mehr ausreicht, kann selbst so eine kleine Verletzung, mit der man nicht einmal zum Arzt gehen würde, schon zum Tode führen.

Lassen Sie es also nicht drauf ankommen. Wenn sich erst mal die ersten Symptome des Wundstarrkrampfes zeigen, ist eine Behandlung nur noch sehr schwer möglich und leider auch in den wenigsten Fällen erfolgreich.
Erste Symptome können sein: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Reizbarkeit aber auch Sprech-und Schluckstörungen.

Falls Sie sich über Ihren Impfschutz nicht im Klaren sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, und falls Sie sich in der Zwischenzeit verletzen warten Sie nicht sondern gehen Sie sofort, damit sich die Bakterien sich nicht zu stark vermehren und im Körper ausbreiten können. Der Arzt kann dann auch noch mit Tetanusimmunglobulin und einer Impfung helfen.

Hier können Sie testen, ob Ihr Impfschutz noch ausreichend ist.

Zeckenbiss

Natürlich sollte ein Zeckenbiss vermieden werden, denn neben der FSME, gegen die geimpft werden kann, können die Zecken auch Lyme-Borreliose übertragen.

Vor den Zecken an sich kann man sich nur mit passender Kleidung und Vorsicht schützen. Schon bei 8 Grad Celsius können sich die kleinen Spinnentiere, denn dazu gehören die Zecken mit dem lateinischen Namen Ixodes ricinus, vermehren und somit auch beißen und Blut saugen.  Normalerweise sitzen die Zecken auf Grashalmen, altem Laub oder ähnlichem und wartet darauf, dass ein geeigneter Wirt vorbei kommt. Zecken lassen sich nicht, wie so häufig angenommen wird, aus Bäumen auf Ihre Opfer hinabfallen.

Es empfiehlt sich also bei Spaziergängen in der Natur lange Kleidung zu tragen und die Hose auch schon mal in die Socken zu stecken. Auch manche Insektenabwehrmittel wie zum Beispiel Zedan bieten unter Umständen etwas Schutz.
Nach einem Spaziergang sollte man den ganzen Körper nach Zecken absuchen um ganz sicher zu gehen. Falls Sie eine Zecke entdecken, sollten Sie sie gleich entfernen, denn je länger die Tierchen saugen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen.

Darüber wie man am besten eine Zecke entfernt kursieren viele Gerüchte, falsch ist es Öl, Klebstoff oder sonstiges auf die Zecke zu treufeln um sie zu ersticken. Die Zecke übergibt sich dann quasi und überträgt noch mehr Erreger. Am besten ist es die Zecke mit einer Pinzette, Zeckenzange oder-karte langsam und kontinuierlich aus der Haut zu ziehen. Selbst wenn bei dieser Aktion ein kleines Stück der Zecke in der Haut zurück bleiben sollte, brauchen Sie nicht in Panik zu geraten. Falls sich die Stelle entzünden sollte, sollten Sie allerdings zum Arzt gehen.

Lyme- Borreliose ist eine Infektionskrankheit die von Zecken übertragen werden kann, und da es hierfür keine Impfung gibt, ist der Schutz vor Zecken besonders wichtig. Sollte sich nach einem Zeckenbiss die Stelle röten, empfiehlt es sich, sofort einen Arzt aufzusuchen. Die Behandlung erfolgt dann meist mit Antibiotika und je schneller sie erfolgen kann, desto besser. Weitere Symptome neben einer ringförmigen Rötung können auch Nervenschmerzen und Lähmungen sein.

Geimpft werden kann gegen die FSME. Der FSME-Virus ist ein Flaviavirus und verwandt mit den Erregern des Dengue- und Gelbfiebers.

Nicht immer merkt man gleich, dass man sich mit FSME infiziert hat, da von den  Symptomen  nicht immer etwas zu spüren ist. Typische Symptome für FSME sind allerdings grippeähnliche Symptome wie Fieber und Kopf- und Gliederschmerzen. Hirnhäute und Gehirn können sich entzünden und im weiteren Verlauf kann es zu sehr hohem Fieber, Kopf- und Nackenschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen und Lähmungen kommen.

Auch wenn bei den meisten Menschen die Krankheit wieder vollständig ausheilt, so können doch Schäden zurückbleiben, besonders wenn das zentrale Nervensystem betroffen ist. Die Krankheit kann sogar tödlich enden.
Lassen Sie sich von Ihrem Arzt darüber aufklären, ob sie in einem FSME-Risikogebiet leben und lassen Sie sich dann impfen.

Für einen vollständigen Impfschutz sind drei Impfungen nötig, wobei die ersten beiden Impfungen im Abstand von ein bis drei Monaten erfolgen. Die dritte abschließende Impfung folgt dann nach neun bis zwölf Monaten. Bereits ungefähr zwei Wochen nach der zweiten Impfung ist der Körper relativ gut geschützt, voller Schutz besteht aber erst nach allen drei Impfungen und besteht dann für mindestens 3 Jahre.

Sollten Sie in ein Risikogebiet in den Urlaub fahren wollen, so gibt es auch eine Schnellimmunisierung die ebenfalls aus drei Impfungen besteht, allerdings in kürzeren Abständen. Ihr Arzt kann Sie hierzu beraten.

Fußpilz

Fußpilz kann jeden treffen, ganz besonders wenn man, dort wo es viele andere auch tun, barfuß läuft.

Schwimmbäder, Umkleidekabinen und Hotelzimmer sind wahre Tummelplätze für den lästigen Fußpilz, der auch, hat man ihn einmal, recht hartnäckig sein kann.

Warme und feuchte Orte mag der Fußpilz (Trichophyton rubrum) ganz besonders und findet sie an unseren Füßen garantiert. Gerade wenn dann nach dem Barfußlaufen die Füße wieder in schlecht belüfteten Schuhen stecken schwitzen, quillt die Haut auf und die Pilzsporen können besonders leicht eindringen.

Eine Fußpilzinfektion fängt meist zwischen den Zehen an, die Haut rötet sich, juckt, brennt und schuppt sich. Oft reißt sie dann auch ein, was nicht nur schmerzhaft ist, sondern es auch Bakterien erleichtert ebenfalls einzudringen und für eine Sekundärinfektion zu sorgen, zum Beispiel in Form einer Wundrose.

Der Fußpilz kann auch die Zehennägel befallen und für eine Nagelinfektion verantwortlich sein, die noch schlechter zu heilen ist. Auch kann er sich auf Achseln, Leisten oder auch auf die Hände ausweiten. Letzteres ganz besonders bei Menschen, die berufsbedingt oft Handschuhe tragen müssen.

Um sicher zu gehen, dass es sich bei der Erkrankung wirklich um Fußpilz handelt, sollten Sie zum Arzt gehen. An Hand von Hautschüppchen kann sehr schnell die Ursache festgestellt werden. Meist reicht es dann die betroffenen Stellen mit Pilzmitteln in Form von Cremes, Sprays oder Pasten zu behandeln. Bei starkem Befall und beim Befall der Nägel kann aber auch eine Behandlung mit Tabletten notwendig werden. Diese ist allerdings recht langwierig und auch nicht frei von Nebenwirkungen.

Liegt eine Sekundärinfektion mit Bakterien vor, ist oft auch der Einsatz eines Antibiotikums notwendig.

Fußpilz vorbeugen können Sie indem Sie die Füße trocken halten. Ganz besonders nach dem Duschen und Baden sollten Sie die Füße gut abtrocknen, ganz besonders in den Zwischenräumen der Zehen. Hier kann man um sicher zu gehen auch einen Fön zu Hilfe nehmen. Auch sollten Sie auf Kunstfaser an den Füßen verzichten und lieber Baumwollstrümpfe tragen, die notfalls in die Kochwäsche wandern können.

Sie sollten Ihre Schuhe nach dem Tragen gründlich auslüften und nach Möglichkeit jeden Tag ein anderes Paar tragen. Schuhe in denen Sie schwitzen, wie zum Beispiel Sneakers sollten Sie meiden oder so wenig wie möglich tragen.

Außerdem empfiehlt es sich die Handtücher nicht länger als eine Woche zu benutzen, bei Fußpilzbefall sollten Sie sogar ein extra Handtuch für die Füße benutzen, das Sie täglich wechseln und natürlich in die Kochwäschen tun.

Und meiden Sie im Schwimmbad die Fußdesinfektionsanlagen. Die Desinfektion ist zu kurz um wirklich zu helfen und die Anlagen sind ein wahrer Tummelplatz für Fußpilz. Es empfiehlt sich an Orten wie Schwimmbädern oder ähnlichem immer Badeschlappen zu tragen.

Entzündung der Nasennebenhöhlen

Eine verstopfte Nase im Verlaufe eines Schnupfens kann schnell zu einer Nasennebenhöhlenentzündung führen, wenn Viren und Bakterien in die Nebenhöhlen eindringen und Schleim die kleinen Verbindungsgänge zur Nase verstopft.

Eine Nebenhöhlenentzündung äußert sich zumeist mit Schmerzen im Stirnbereich und unter den Augen. Wenn man sich bückt entsteht in diesem Bereich ein unangenehmes Gefühl und die Schmerzen verstärken sich noch.

Ein gutes Mittel sind dann abschwellende Nasensprays und pflanzliche Schleimlöser. Allerdings sollte man die abschwellenden Nasensprays, sollten sie Xylometazolin oder Oxymetazolin enthalten, nicht länger als eine Woche benutzen, da sie abhängig machen. Auch die Inhalation mit ätherischen Ölen ist oft sehr hilfreich, allerdings vertragen dies nicht alle Menschen, dann empfehlen sich eher Kamille oder Salzwasser zur Inhalation. Um den Schleim dünnflüssiger zu machen empfiehlt sich auch viel zu trinken.

Sollten die Symptome nicht innerhalb einer Woche abklingen, Fieber auftritt und das Sekret gelblich eitrig aussieht, hilft allerdings nur noch der Gang zum Arzt und meist eine Behandlung mit Antibiotika. Denn selbst wenn Viren der eigentliche Auslöser der Nebenhöhleninfektion waren, so tritt trotzdem oft eine Sekundärinfektion mit Bakterien auf.

Borkenflechte

Borkenflechte ( Impetigo contagiosa) ist eine höchst ansteckende bakterielle Hauterkrankung.

Die Erreger gehören zur Familie der Staphylokokken oder Streptokokken und könne schon durch Berührung oder auch Gegenstände die von Erkrankten berührt wurden übertragen werden.  Bei der Borkenflechte oder auch Grindflechte bilden sich eitrige Hautpusteln, die nach einiger Zeit aufplatzen und eine gelbe Borke hinterlassen. Dies geht mit Juckreiz einher und gerade durch kratzen können die Erreger über den ganzen Körper verteilt werden, so dass sich die Infektion schnell über den ganzen Körper ausbreitet.

Da die Erkrankung nur schwer von alleine verschwindet und auch die Ansteckungsgefahr so hoch ist, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Mit oralen Gaben von Antibiotika und noch unterstützenden Salben ist die Borkenflechte allerdings in der Regel nach circa einer Woche wieder verschwunden. Während der Zeit der Infektion sollte man ganz besonders auf Hygiene achten. Bettwäsche sollte nach Möglichkeit ausgekocht werden und andere Wäsche mindestens mit 60 °C gewaschen werden.

Erkältung

Jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit haben die Erkältungen uns wieder voll im Griff. Husten, Schnupfen Halsweh. Oft gehören auch Kopf- und Gliederschmerzen und leichtes Fieber zu den Symptomen einer Erkältung.
Im Gegensatz zu einer richtigen Grippe, ist eine Erkältung nur ein grippaler Infekt, der nichts mit der echten Grippe zu tun hat. Je nach Stärke, in der Regel nach 3 bis 7 Tagen, sollte die Erkältung wieder besser und nach circa 2 Wochen endgültig vergessen sein. Sollte es zu Komplikationen bei der Erkältung kommen, ist es jedoch ratsam, einen Arzt aufzusuchen.
Wirkliche Heilmittel gegen eine Erkältung gibt es leider nicht. Es ist deshalb nicht verkehrt sich an die Hausrezepte unserer Großmütter zu halten. Inhalationen, Mundspülungen und Gurgeln und auch Tees aus Heilkräutern reichen in der Regel völlig aus. Es gibt im Handel auch viele pflanzliche Erkältungsmittel, deren Wirksamkeit sogar oft wissenschaftlich erwiesen ist. So hilft Efeu gegen Husten oder die Kapland-Perlagonie gegen Bronchitis.
Auch wenn die Zeit während der Krankheit nicht unbedingt der richtige Zeitpunkt für körperliche Anstrengungen ist, so ist doch ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft meist eine Erleichterung.

Schweinegrippe-Impfstoff

Schweinegrippe-Impfstoff Angeblich sollen Politiker, manche Beamtengruppen und Soldaten einen anderen Impfstoff bekommen als Otto Normalverbraucher.

Dieser Impfstoff soll keine Wirkungsverstärker enthalten, die verantwortlich gemacht werden, für die erheblichen Nebenwirkungen. Die Politik redet sich heraus, mit der Begründung an langfristige Lieferbedingungen gebunden zu sein.

Eine fadenscheinige Ausrede, so scheint es. Umstritten ist der Impfstoff auch, da er weder an Schwangeren noch an Kindern unter 3 Jahren getestet wurde. Auch wenn natürlich die Vermutung wieder auftaucht, wir hätten eine Zwei-Klassenmedizin in Deutschland, kann man dazu eigentlich nur sagen, das wir die schon längst haben.

Dies werden zumindest all diejenigen bestätigen, die in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind und mit ansehen wie Privatpatienten nicht nur beim Arzt weniger lange warten müssen, sondern auch bessere Behandlungen und Medikamente bekommen. Dass jetzt die Politiker für sich noch mal eine bessere Versorgung beanspruchen, zeigt doch nur, wie realitätsfremd sie geworden sind. Man sollte alle Politiker gesetzlich versichern, damit ihnen mal klar wird was das wirklich heißt und was die Gesundheitsreformen für die Menschen mit niedrigen Einkommen bedeuten.

Es bleibt abzuwarten, wie viele Menschen jetzt noch das Risiko eingehen und sich mit einem wenig erforschten und umstrittenen Impfstoff impfen lassen. Vor allem da ja die Schweinegrippe in ihrem Verlauf vergleichsweise harmlos war. Wird hier mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen?