Glatte Haut, möglichst ohne Haare

Glatte Haut ist schon lange in, aber nach dem Geschmack so mancher sollte sie auch haarfrei sein.

Egal welches Geschlecht, die Achselhöhlen sollten auf alle Fälle rasiert sein, denn das gefällt acht von zehn Männern und sechs von zehn Frauen. Ganz besonders jüngere Frauen lieben haarfreie Achselhöhlen bei den Männern.

Allerdings findet nur gut ein Viertel rasierte Männerbeine attraktiv. Wenn es nach den Männern geht, sollten Frauenbeine allerdings immer rasiert sein, meinen zumindest über 80 Prozent des männlichen Geschlechts.

Haarig © flickr/lovetextures

Eine Studie der Universität Leipzig belegt sogar, dass 82 Prozent der 18- bis 25-Jährigen sich vor allem von ihren Haaren unter den Achseln und auch im Genitalbereich verabschieden. Wohingegen bei den über 60-Jährigen auf ihre Haare verzichten möchten.

Was tut man nun am besten um die störenden Haare möglichst hautschonend und dauerhaft loszuwerden?

Es gibt die Möglichkeit dies zuhause, im professionellen Studio oder sogar beim Dermatologen zu machen bzw. machen zu lassen. Beim Dermatologen wird zumeist per Lasertechnik gearbeitet, wobei die Haarwurzeln zerstört werden. Diese Methode hält am längsten vor, allerdings gibt es keine Garantie darauf, dass der Körper nicht wieder neue Haarwurzeln bildet.

Lasern gehört wie das Wachsen, Zupfen oder die elektrischen Epiliergeräte zu den Epilationsmethoden. Die andere Methode ist die Depilation, bei der nur der sichtbare Teil des Haares entweder durch Rasieren oder durch Enthaarungscremes entfernt wird.

Nicht wenige Menschen reagieren auf das Epilieren, egal mit welcher Methode, mit Hautreizungen, aber auch Cremes und Wachsmischungen können Allergien auslösen und so Probleme verursachen.
Menschen mit einem schwachen Immunsystem, Diabetes oder bakteriellen oder viralen Infektionen sollten auf das Enthaaren, egal mit welcher Methode lieber verzichten.

Es hat sich auch gezeigt, dass alle Enthaarungsmaßnahmen, bis auf die Rasur mit besseren Rasierklingen, die Haut sonnenempfindlicher machen. Deshalb sollte man sich dann besonders schützen oder am besten die Sonne für einige Tage ganz meiden.

Was bedeutet eigentlich?

  • SPA – SPA steht heutzutage allgemein für Wellness und Wohlbefinden. Auch ein bekannter belgischer Badeort heißt Spa und manche Menschen berufen sich auch auf das lateinische „Sanus per Aquam“ Gesundheit durch Wasser.
  • Body Wrapping – Body Wrapping ist das Einwickeln des Körpers oder einzelner Körperteile mit luftundurchlässiger Folie. Dies soll gegen Orangenhaut helfen oder gegen überschüssiges Fett. Wahrscheinlicher ist aber ein Wasserverlust durch das „Garen im eigenen Saft“, der nur vorübergehend ist.
  • Body Scrub – Body Scrub ist ein Ganzkörperpeeling.
  • Body Splash – Body Splash ist das Benetzen der Haut mit Wasser aus einer Sprühflasche. Dem Wasser sind ätherische Öle und oder Aloe vera zugesetzt.
  • Dermabrasion – Dermabrasion ist das Abfräsen der obersten Hautschicht mit Hilfe einer Diamantfräse oder eines Lasers. Dies wird angewandt zur Entfernung von Tatoos, Aknenarben oder Altersflecken. Natürlich geschieht es entweder unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose.

Ohrenschmalz entfernen

Ohrenschmalz ist nicht nur ganz natürlich, sondern auch wichtig für unser Ohr, da es das Ohr reinigt und schützt. Allerdings kann sich bei zu viel Ohrenschmalz auch mal ein Pfropf bilden, der dazu führen kann, dass Sie schlechter hören. Diesen Pfropf sollten Sie aber auf keinen Fall mit einem Wattestäbchen, einer Haarnadel oder ähnlichem zu entfernen versuchen. Mit dieser Methode schieben Sie das Ohrschmalz nur weiter ins Ohr, was schnell zu einer Entzündung führen kann. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie das Trommelfell beschädigen. In jeder Apotheke gibt es Reinigungstropfen, die ins Ohr geträufelt werden, und nach einer Einwirkzeit kann das Ohrenschmalz mit warmem Wasser ausgespült werden können. Hierzu liegt eine sogenannte Ballonspritze der Packung bei. Sollten Sie das Gefühl haben, nicht alles Ohrenschmalz entfernt zu haben, bleibt nur der Gang zum Ohrenarzt. Dieser kann das Ohr in wenigen Augenblicken reinigen.

Gute Körperlotionen

Gerade zu Weihnachten sind natürlich auch Geschenke rund um den Lieblingsduft der Frau angesagt.

Die Stiftung Ökotest hat Körperlotionen verschiedener Duftserien getestet. Da diese ja in der Regel teurer sind, als die aus der Drogerie um die Ecke, sollte man annehmen, dass sie auch qualitativ besser sind. Es hat sich allerdings gezeigt, dass viele dieser Produkte allergieauslösende Duftstoffe und außerdem Paraffine und Erdölprodukte, sowie synthetische Fette enthalten, die von der Haut nicht so gut aufgenommen werden.

Auch die Konservierungsstoffe in vielen dieser Lotionen sind nicht wirklich gesund. Es ist also besser, nicht nur auf den schönen Duft zu achten, werfen Sie auch ruhig mal einen Blick auf die Inhaltsstoffe. Gerade bei Körperlotionen lohnt es sich auf gute Bioqualität zurückzugreifen, wenn Sie ihrer Haut etwas Gutes tun wollen. Außerdem gilt auch bei der Verwendung von Körperlotionen, dass weniger oft mehr ist. Es reicht wenn Sie sie dann verwenden, wenn die Haut wirklich trocken und rau ist.

So bleibt Ihre Haut geschmeidig

Die menschliche Haut mit einer Größe von circa 1,5-2 Quadratmetern, ist nicht nur ein sehr großes Organ, sondern auch ein sehr vielseitiges.

Sie hält als Hülle nicht nur den Körper zusammen, sonder schützt ihn auch vor Umwelteinflüssen und repräsentiert ihn nach außen. Auch viele Sinneswahrnehmungen finden über die Haut statt, gleichzeitig ist sie aus so etwas wie eine Klimaanlage.

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist ausreichende Pflege für die Haut deshalb besonders wichtig. Sowohl Kälte als auch die trockene Heizungsluft entziehen der Haut Feuchtigkeit. Bei Temperaturen unter + 8 °C stellt die Haut sogar die Produktion des wichtigen Fettes ganz ein.

Damit sie nicht rau und empfindlich wird bedarf sie jetzt eines besonderen Schutzes und besonderer Pflege. Man kann schon mit der Pflege von innen beginnen, indem man genügend trinkt. Natürlich keinen Kaffee, sondern vor allem Wasser und Kräuter-oder Früchtetees. Auch eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse hilft Ihrer Haut geschmeidig zu bleiben.

Auf das Rauchen und zu viel Alkohol sollten Sie, nicht nur Ihrer Haut zuliebe, am besten ganz verzichten. Die Cremes die Sie verwenden dürfen im Winter neben Feuchtigkeitsspendern auch mehr Fett enthalten als im Sommer. Wer allerdings von Haus aus zu eher fettiger Haut neigt, sollte auch im Winter darauf achten, nicht zu fettreiche Cremes zu verwenden.

Auf alle Fälle aber sollten Sie auch bei der Hautreinigung darauf achten, möglichst schonend vorzugehen. Im Bezug auf die Hautreinigung ist weniger oft mehr. Alkoholhaltige Reinigungsmittel sollten Sie im Winter ganz aus dem Pflegeprogramm verbannen. Beim Duschen und Baden sind rückfettende Duschgels und Badeöle für die Haut am besten geeignet. Am besten cremen Sie sich nach dem täglichen Duschen auch sorgfältig ein. Und vergessen Sie nicht, auch die Lippen mit einem Lippenpflegestift zu pflegen. Die Haut ist hier besonders dünn und empfindlich

Pflege für die Haut ab 40

Die richtige Pflege lässt Ihre Haut auch ab 40 so gesund und jung aussehen, wie Sie sich fühlen.

Die Haut ist so unterschiedlich, wie die Menschen die sie tragen. Aber eines haben alle Hauttypen gemein, ab einem gewissen Alter brauchen sie besondere Pflege. Und diese am besten in Bio-Qualität. Da mit zunehmendem Alter der Eigenschutz der Haut weniger wird, können einige Inhaltsstoffe konventioneller Cremes Allergien auslösen oder auch die Poren verstopfen.

Die reifere Haut ist weniger gut durchblutet und auch weniger in der Lage Feuchtigkeit zu speichern. Deshalb sind besonders feuchtigkeitsspendende Stoffe, wie sie zum Beispiel in Aloe vera, Fackellilie und Nachtkerze enthalten sind, wichtig. Besonderen Schutz bieten auch Argan- und Mandelöl, sie halten die Feuchtigkeit in der Haut und machen Keimen den Angriff schwer.

Öle, Aloe vera aber auch Granatapfel stärken den Säureschutzmantel der Haut und Sanddorn kann sowohl die Feuchtigkeit speichern als auch die Faltentiefe vermindern. Die Natur hat eine Vielzahl an Stoffen parat, die Ihrer Haut ein strahlendes Aussehen verleihen können, ohne sie unnötig zu belasten.   Tun Sie also gerade jetzt in der kalten Jahreszeit etwas gutes, sie wird es Ihnen danken.

Sheabutter aus Afrika

Gerade jetzt, zu Beginn der kalten Jahreszeit, ist die Hautpflege wieder besonders wichtig, da die Haut bei niedrigen Temperaturen schnell trocken und rissig wird.

Sheabutter wird aus den Nüssen des Sheabaumes gewonnen und wird schon seit Jahrhunderten in Afrika verwendet. Sie hat eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung und hilft auch gut gegen Juckreiz. Sie eignet sich besonders gut zur Behandlung trockerner und schuppender Haut aber auch bei leichten Verbrennungen.

Sheabutter ist ein Pflanzenfett mit einem hohen Maß an unverseifbaren Anteilen. Solche Pflanzenfette sorgen dafür, dass die Haut Wasser bindet und Verhornungsstörungen reguliert werden. Die Butter zieht besonders gut in die Haut ein.

Wer seiner Haut etwas wirklich gutes tun will, benutzt unraffinierte Sheabutter am besten in Bioqualität. Sie hat eine gelbliche Farbe und eine würzigen Duft. Die raffinierte Butter ist zwar geruchsneutral, hat aber viele ihrer wirksamsten Bestandteile verloren.