Arthrose

Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung, die vorwiegend durch die Abnutzung des Gelenkknorpels entsteht und kann fast jeden treffen.

Arthrose gehört zu den drei bedeutendsten Erkrankungen im Alter und wird begünstigt durch Faktoren wie Übergewicht, Gelenkfehlstellungen und Leistungssport.

Erste Symptome sind Schmerzen im Gelenk und auch Schwierigkeiten, das Gelenk  zu bewegen. Wird das Gelenk nur noch unzureichend geschmiert, so reiben die Knorpelschichten direkt aufeinander, was zu Knorpelabbau führt. Die Knorpelschichten sind dann aufgeraut und dies führt zu weiteren Schmerzen  besonders unter Belastung. Ist das Gelenk dann erst mal entzündet, so tritt auch ein Ruheschmerz auf. Bei dieser sogenannten aktiven Arthrose versucht der Körper die Trümmerteile des zerstörten Knorpels abzubauen und setzt hierzu Enzyme frei, die Knorpelschicht auch noch weiter schädigen.

Auch wenn sich die Symptome der Arthrose behandeln lassen, so kann man bereits entstandene Schäden nicht wieder rückgängig machen.

Wichtig bei der Behandlung ist Übergewicht zu reduzieren und sich genügend zu bewegen. Gerade regelmäßige und gezielte Bewegung ist wichtig, da so der Knorpel besser ernährt wird. Natürlich sollte die Bewegung ohne Schmerzen vorgenommen werden, hier können schmerzlindernde und entzündungshemmende  Mittel helfen.
Unterstützend können auch Krankengymnastik, Wärme- und Kältebehandlungen und Massagen angewendet werden, da sie den Muskelaufbau fördern und die Beschwerden lindern.
Weitere Optionen sind ein operativer Eingriff in Form einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie), zur Behebung von Fehlstellungen oder auch um ein künstliches Gelenk einzusetzen.

Rückenschmerzen

Fast jeder hat in seinem Leben schon einmal Rückenschmerzen gehabt, und manche Menschen leiden auch ständig darunter.

Und die Zahl steigt ständig. Ein Grund hierfür ist sicher der Bewegungsmangel, unter dem viele Menschen heutzutage leiden. Wir sitzen im Büro, vor dem Computer oder Fernseher und im Auto. Aber auch Überlastungserscheinungen auf Grund von schwerer körperlicher Arbeit sind natürlich Auslöser für Rückenschmerzen und –probleme. Aber schmerzhafte Verspannungen der Rückenmuskulatur können ihre Ursache auch in psychischen Problemen haben.

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind also recht vielfältig. Oft handelt es sich, zumindest am Anfang nur um Verspannungen der Rückenmuskulatur. Ein Hexenschuss zum Beispiel ist kein Bandscheibenvorfall, auch wenn er natürlich sehr schmerzhaft sein kann. Im Alter kommen auch zunehmend verschleißbedingte Schäden der Wirbelsäule dazu.

Bei einfachen Verspannungen der Rückenmuskulatur können Wärmebehandlungen mit Wärmepflastern, Cremes oder auch der guten alten Wärmflasche oft schon helfen. Sollten die Schmerzen aber länger anhalten ist der Gang zum Arzt unumgänglich, ganz besonders natürlich, falls irgendwelche Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen zum Beispiel in den Beinen auftreten.

Die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen ist die Bewegung. Wir müssen mobil bleiben. Die menschliche Wirbelsäule ist nicht fürs Sitzen gemacht, je mehr wir uns bewegen, desto besser ist es für unseren Rücken.

Osteoporose bei Männern

Das Osteoporose viele Frauen nach den Wechseljahren treffen kann, ist hinreichend bekannt. Weniger bekannt ist allerdings, dass die Osteoporose bei Männern schnell an Bedeutung zunimmt.
Die Risikofaktoren bei Männern und Frauen scheinen aber die gleichen zu sein. Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Untergewicht, Bewegungsmangel, Kortisongaben und chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa gehören dazu. Bei Männern kann auch noch ein Testosteronmangel die Ursache sein.
Auch die Symptome wie Rückenschmerzen, Abnahme der Körpergröße, Rundrückenbildung und Frakturen aus geringfügigem Anlass, wie zum Beispiel Wirbelkörperbrüche sind weitestgehend gleich. Und wie auch bei Frauen gehören Vitamin D und Kalzium zur Basisbehandlung. Bei Testosteronmangel kann auch eine Sexualhormonersatztherapie sinnvoll sein.
Auf die leichte Schulter genommen werden sollten die Symptome weder bei Männern, noch bei Frauen. Besonders Wirbelkörperbrüche im Bereich der Halswirbelsäule können gravierende Folgen haben.

Fersensporn

Dass Sie einen klassischen Fersensporn (Fasciitis plantaris) haben, merken Sie meist an stechenden Schmerzen im Fersenbereich. Absolute Sicherheit über die Diagnose gibt dann ein Röntgenbild. Besonders nach längerer Belastung, wie aber auch nach längeren Ruhephasen (Anlaufschmerzen), wie zum Beispiel nachts nehmen die Schmerzen in ihrer Intensität zu. Oft lassen sie dann nach einigen Schritten wieder etwas nach.
Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten, die alle mehr oder weniger Erfolgreich sind. Es gibt Einlagen mit weichen Aussparungen an der Stelle, an der sich der Fersensporn befindet. Diese Einlagen sollten auch zusätzlich noch das Fußgewölbe unterstützen. Eine Methode die leider aber auch nicht immer erfolgreich ist. Es hilft auch oft, zumindest bei akuten Schmerzzuständen den Fersensporn-Bereich mit einem Gelpack zu kühlen. Auch Turnschuhe mit gel- oder luftgepolstertem Fersenbereich können helfen. Meine Favoriten für den Sommer sind Chung Shi Dux. Dank dieser Clogs habe ich von Frühjahr bis Sommer fast kaum noch Schmerzen.
Eine reine Schmerzmitteltherapie ist sicher oft nötig, aber auf Grund der Tatsachen, dass hier nur die Symptome bekämpft werden, nicht als Dauerlösung gedacht. Eine weitere umstrittene Methode ist das Spritzen von Cortison in die Ferse. Dies kann sehr schmerzhaft sein und verspricht auch keinen 100prozentigen Erfolg.
Auch die operative Entfernung des Fersensporn ist nicht immer von Erfolg gekrönt, da dieser durchaus auch wieder nachwachsen kann. Mehr Erfolg scheint die Stoßwellentherapie zu versprechen, die aber, wie so viele wirksame Heilmethoden, nicht von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt wird.
Auch eine Gewichtsreduzierung ist nicht wirklich erfolgreich, auch wenn sie sicher Erleichterung schaffen kann. Aber dünne Menschen sind auch vom Fersensporn betroffen.
Einfach ist die Therapie sicher nicht und jeder muss für sich selber ausprobieren, was am besten hilft.