Gesundes Bier

Bier in Maßen genossen kann durchaus eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Neben Kaffee und Mineralwasser gehört es zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. In Bier sind wichtige B-Vitamine, sowie Mineralien und Spurenelemente enthalten. Ein Liter alkoholfreies Bier täglich kann zum Beispiel die Hälfte des Magnesiumbedarfs eines Erwachsenen decken.
Ein Glas Bier pro Tag kann sich durchaus positiv auf die Lebenserwartung auswirken, denn es hat sich gezeigt, dass moderate Biertrinker länger leben als Säufer oder Abstinenzler.
Bier ist zudem auch in der Lage das Risiko Nierensteine oder Gallensteine zu bekommen zu verringern, und beugt Altersdemenz vor. Alkoholfreies Bier kann auch durchaus beim Abnehmen helfen, da es wesentlich weniger Kalorien enthält, als Säfte und Limonaden. Auch stillende Frauen profitieren von der Wirkung alkoholfreien Bieres, da dieses den Milchfluss anregt. Ein ideales Getränk für Sportler ist alkoholfreies Weißbier.
Bier bietet auch Schutz vor Diabetes mellitus Typ 2, Osteoporose und sogar vor Erkältungskrankheiten.
Es senkt den Blutdruck und senkt auch den Spiegel des schlechten LDL Cholesterins zu Gunsten des guten HDL Cholesterins.
Also in Maßen genossen rundum gesund und zu empfehlen.

Zahnpflege bei Kindern

Vor allem bei Kindern ist Zahnpflege ein wichtiges Thema.

Denn wer im Kindesalter nicht lernt seine Zähne richtig zu putzen, tut sich auch später schwer. Teilweise wird den Kindern deshalb schon im Kindergarten oder in der Grundschule die richtige Zahnpflege beigebracht. Diese Projekte, in denen den Kindern auf spielerische Art und Weise die Zahnpflege nahe gebracht wird, werden oft auch von der Krankenkasse und den Gesundheitsämtern unterstützt.

Die Zahnpflege soll für die Kinder nicht zur Last werden oder Angst machen, sie kann vielmehr Spaß bringen. Vor allem aber sind auch die Eltern gefordert, auf die richtige Zahnpflege bei ihren Kindern zu achten. Mit der richtigen Anleitung zum Zähne putzen ist auch der Gang zum Zahnarzt kein Problem, wenn er dann nur schauen muss, ob alles in Ordnung ist und nicht mehr bohrt. So entsteht gar nicht erst eine Zahnarztangst, die sich später zur Phobie auswachsen kann.

Armut und Dummheit

An der University of Pennsylvania wurden Studien darüber durchgeführt, wie sich die soziale Herkunft auf die mentalen Fähigkeiten von Kindern auswirkt.

Es wurde deutlich, dass Kinder mit niedrigem sozialen Status ganz besonders im Bezug auf das Sprachvermögen schlecht abschnitten. Sie waren auch weniger gut darin, Handlungen zu planen, Ziele zu bestimmen und ihre Impulse zu kontrollieren. Es scheint, und dies ist durch EEG-Tests bestätigt, dass sich das Gehirn bei Kindern, die in einer anregungsarmen Umgebung aufwachsen, nicht komplett entwickelt. Es fehlen die für die Gehirnentwicklung nötigen fordernden Impulse. Dreijährige aus Familien mit berufstätigen Eltern haben einen doppelt so großen Wortschatz wie Kinder mit Eltern, die von Sozialhilfe leben.

Der niedrige soziale Status wirkt sich aber auch ungünstig auf das Selbstbild aus und kann so die geistigen Fähigkeiten ebenso negativ beeinflussen, wie der chronische Stress, der durch die Armut ausgelöst wird.

Es sind also nicht alleine die genetischen Faktoren für die Intelligenz entscheidend, sondern auch in großem Maße das soziale Umfeld, in dem ein Kind heran wächst.

Wichtige Impfungen

Jetzt im Oktober fängt wieder die Zeit der jährlichen Grippeimpfungen an und auch Impfungen gegen Schweinegrippe sind zur Zeit wieder im Gespräch. Aber es stellt sich auch immer wieder die Frage, welche Impfungen man überhaupt haben sollte und wie Impfstoffe überhaupt funktionieren.

Ein Impfstoff besteht vereinfacht dargestellt aus kleinen Eiweißteilchen des Krankheitserregers, die gespalten werden, damit sie nicht mehr ansteckend sind, wenn Sie in den Körper gelangen. Diese Eiweißteilchen sind aber noch in der Lage das körpereigene Imunsystem so zu mobilisieren, dass es Antikörper entwickelt, die dann im Falle einer richtigen Infektion die Krankheitserreger abwehren können. Diese Methode ist so alt, dass sie schon im Altertum angewendet wurde. Damals wurde die Kruste von Pocken als Impfstoff benutzt um die Menschen zu impfen.

Aber wirksame Impfstoffe zu entwickeln ist nicht immer ganz so einfach, da manche Viren, wie zum Beispiel das HIV Virus, auch ihre Gestalt ständig verändern können und so das Immunsystem aus tricksen können. Auch Grippeviren sind wandlungsfähig und deshalb wird auch in jedem Jahr gegen einen anderen Typen geimpft.

Aber gegen welche Infektionskrankheiten sollte man nun geimpft sein? Hier eine Auflistung der Impfungen, die empfohlen und auch von der Kasse bezahlt werden:

  • Diphterie
  • Keuchhusten
  • Tetanus
  • Kinderlähmung (Polio)
  • Haemophilus-Infektion
  • Hepatitis B
  • Masern
  • Röteln
  • Windpocken
  • Mumps
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Meningokokken-Infektion
  • Pneumokokken-Infektion

Wann und in welchen Abständen eine solche Impfung gemacht werden sollte, erfahren Sie von Ihrem Hausarzt. Er kann Sie auch vor Reisen ins Ausland über nötige Impfungen beraten.

Sheabutter aus Afrika

Gerade jetzt, zu Beginn der kalten Jahreszeit, ist die Hautpflege wieder besonders wichtig, da die Haut bei niedrigen Temperaturen schnell trocken und rissig wird.

Sheabutter wird aus den Nüssen des Sheabaumes gewonnen und wird schon seit Jahrhunderten in Afrika verwendet. Sie hat eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung und hilft auch gut gegen Juckreiz. Sie eignet sich besonders gut zur Behandlung trockerner und schuppender Haut aber auch bei leichten Verbrennungen.

Sheabutter ist ein Pflanzenfett mit einem hohen Maß an unverseifbaren Anteilen. Solche Pflanzenfette sorgen dafür, dass die Haut Wasser bindet und Verhornungsstörungen reguliert werden. Die Butter zieht besonders gut in die Haut ein.

Wer seiner Haut etwas wirklich gutes tun will, benutzt unraffinierte Sheabutter am besten in Bioqualität. Sie hat eine gelbliche Farbe und eine würzigen Duft. Die raffinierte Butter ist zwar geruchsneutral, hat aber viele ihrer wirksamsten Bestandteile verloren.

Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TMC) ist vielleicht der komplizierteste Bereich der alternativen Heilmethoden. Sie befasst sich mit der Einheit von Körper und Geist, das heißt, sie sieht den ganzen Menschen und nicht nur die Symptome einer Krankheit. Die beiden Hauptsäulen der Traditionellen Chinesischen Medizin sind die Akupunktur und die chinesische Kräuterheilkunde.

Eine wichtige Rolle spielen die Meridiane, die Energieleitbahnen des Körpers, in denen das Qi, die Lebenskraft des Körpers, fließt. Diese Bahnen verbinden die einzelnen Organe des Körpers. Es ist wichtig, dass das Qi ungestört fließen kann. Aber wichtig sind auch Yin und Yang. Yin repräsentiert das Warme und Helle, während Yang das Kalte und Dunkle repräsentiert. Beide gehören zusammen und sollten im Gleichgewicht sein.

Auch wenn die Traditionelle Chinesische Medizin unter Schulmedizinern noch immer umstritten ist, gibt es viele Studien, die beweisen dass Akupunktur bei Rückenschmerzen und Knieproblemen aber auch Migräne hilft. Aber auch die Wirkung der chinesischen Heilkräuter ist nicht von der Hand zu weisen. Diese können zum Beispiel bei Magen- und Darmproblemen helfen. Insgesamt ist die Traditionelle Chinesische Medizin sicher eine alternative, die Beachtung verdient, denn die Einheit von Körper und Geist lässt sich nun mal nicht leugnen. Und deshalb ist es nur logisch diese auch als Einheit zu behandeln.

PET-Flaschen in Verruf

Die bei den Verbrauchern wegen ihres geringen Gewichts so beliebten PET-Flaschen sind mal wieder in Verruf geraten. Der Kunststoff soll Substanzen and die Getränke abgeben, die dem weiblichen Östrogen ähneln.

Auch sind PET-Flaschen alles andere als Geschmacksneutral. Abbauprodukte des Kunststoffs können auf das Getränk im Inhalt übergehen und den Geschmack beeinträchtigen. Verursacht wird dies durch die Diffusion der Gase durch den Kunststoff. Die Flaschen sind nämlich nur äußerlich dicht. Gase können den Kunststoff durchdringen.

Ganz abgesehen davon, sind die Flaschen zwar praktisch und leicht, ökologisch aber fragwürdig. Immerhin sind es Wegwerfartikel und es wird durch sie ständig neuer Kunststoffmüll produziert.

Schweinegrippe

Ist die Schweinegrippe wirklich so gefährlich? Oder ist alles nur Panikmache?

Sicher ist es übertrieben, mit einem Mundschutz in der U-Bahn oder im Bus zu stehen. Wenn man ein paar Hygiene-Regeln beherzigt, die eigentlich sowieso selbstverständlich sein sollten, wie das gründliche Händewaschen, dürfte die Ansteckungsgefahr nicht allzu groß sein. Zumindest für einen gesunden Menschen. Etwas anders sieht es wahrscheinlich bei älteren und kranken und bei Kindern aus. Obwohl auch bei Kindern die Verläufe bisher eher milde waren.

Es stellt sich also die Frage, ob die Pressemitteilungen die seit dem Frühjahr in regelmäßigen Abständen wiederkehren Panikmache sind oder nicht. Vielleicht ja auch in gewissem Maße gesteuert von der Pharmaindustrie, um den teuren Impfstoff zu verkaufen. Wenn dies so wäre, wäre eine gewisse Panikmache psychologisch ein sinnvolles Mittel, denn Angst vor Krankheiten sorgt für Stress im Körper und ein gestresster Körper ist anfälliger für Krankheiten. Also ist es wohl das Beste, die Ruhe zu bewahren. Wahrscheinlich ist die Schweinegrippe nicht gefährlicher als eine normale Grippe, und wegen der geraten wir ja auch nicht jeden Herbst wieder in Panik.