Warum Lärm krank macht

Wenn wir nicht gerade als Eremit in der Einöde wohnen sind wir jeden Tag von Lärm umgeben, der sich durchaus negativ auf unsere Gesundheit auswirken kann.

Ich selber wohne in einer Wohnung in München und es geht vom ganz normalen Autolärm, über Lärm von Bohrmaschinen, Rasenmähern, Düsenjet bis zur Musik aus unseren eigenen MP3-Player. 24 Stunden am Tag fangen unsere Ohren diese Geräusche auf, verarbeiten sie zu Signalen, die dann an das Gehirn weitergeleitet werden, sogar wenn wir schlafen.

Das Lärmempfinden bei uns Menschen ist subjektiv und es hängt von vielen Faktoren ab, ob wir uns von Lärm gestört wurden. Der störende Lärm muss dann gar nicht mal so laut sein, es reicht wenn im Zug der Sitznachbar telefoniert während wir versuchen zu lesen.  Aber auch das Rasenmähen des ungeliebten Nachbarn während der Mittagszeit kann sehr störend wirken. Geräusche die sich eigentlich vermeiden ließen stehen ebenfalls ganz oben auf der Störskala.

Platz eins auf der Liste der Hauptursachen für Lärmbelästigungen ist laut einer Online-Lärmumfrage des Umweltbundesamtes der Straßenverkehr, darauf folgt der Lärm von Flugzeugen und Zügen gefolgt vom Lärm durch Baustellen, Sportanlagen und den lieben Nachbarn.

Lärm kann aber nicht nur das Gehör schädigen, er sorgt auch für Stress im Körper. Ganz besonders Nachts sind wir wesentlich geräuschempfindlicher und schon wesentlich geringere Lärmpegel können der Gesundheit schaden.

Sehschwäche: Kontaktlinsen stehen der Brille in nichts nach

Fühlen auch Sie sich mit Ihrer Brille irgendwie unwohl? Das geht vielen Menschen so – man scheint hinter dem Brillengestell zu verschwinden und bekommt den Eindruck, auch andere würden nur noch die Brille und nicht mehr das Gesicht wahrnehmen. Doch bei einer Sehschwäche gilt: Kontaktlinsen stehen der Brille in nichts nach.

Kontaktlinsen © Paulius Peciura/lickr.com

Für ein besseres Lebensgefühl

Sich für die Kontaktlinse und gegen die Brille zu entscheiden ist deswegen für viele ein entscheidender Schritt zu einem angenehmeren Lebensgefühl. Kontaktlinsen sind heute nichts Exklusives mehr – man kann sie schon ganz einfach beim Kontaktlinsen Verkauf im Internet bestellen. Allerdings sollte man in jedem Fall davor mit einem Optiker oder einem Augenarzt sprechen und für die Kontaktlinse das Auge ausmessen lassen, denn die Stärke der Brillengläser unterscheidet sich in der Regel von der Stärke der Kontaktlinse. Ein Kontaktlinsen Versand kann aber beim Sparen helfen, denn oft ist der Kontaktlinsen Versand im Internet günstiger als der Optiker.

 

Vorteile – nicht erst auf den zweiten Blick

Die Brille gehört für viele Menschen mit Sehschwäche schon der Vergangenheit an. Kontaktlinsen haben gegenüber der Brille wichtige Vorteile: Gerade bei Menschen, die unter einer Hornhautverkrümmung leiden, ist eine Kontaktlinse die richtige Lösung, denn das kann die Brille nicht ausreichend korrigieren. Darüber hinaus wird der Blick durch die Brille oft verzerrt – mit einer Kontaktlinse im Auge dagegen bleibt das Blickfeld auch am Rand scharf und das Bild wird weder vergrößert noch verkleinert, noch durch ein Brillengestell eingeschlossen.

 

Bequemlichkeit punktet

Vor allem wer viel draußen ist, wird sich über Kontaktlinsen freuen. Denn wo die Brille beschlägt, die Sicht durch Regentropfen auf dem Glas gemindert oder die Bewegungsfreiheit durch das Gestell eingeschränkt ist, ist eine Kontaktlinse die ideale Lösung. Wer sich für Kontaktlinse statt für Brillenglas entscheidet, kann sich frei bewegen und braucht sich nicht pausenlos Gedanken um die teure Brille zu machen. Für viele deshalb die bessere Option.

Laktoseintoleranz

Menschen mit Laktoseintoleranz reagieren auf den Genuss von Milchprodukten oft mit Bauchschmerzen und Übelkeit.

Aber warum ist dies so? Schließlich vertragen wir zu Beginn unseres Lebens alle Milch. Erst die Muttermilch und dann auch Kuhmilch.

Milch © NickPiggot/flickr.com

Warum leiden also in Europa 10 bis 20 Prozent der Menschen unter Laktoseintoleranz, also einer Laktoseunverträglichkeit, und in Asien sogar annähernd 100 Prozent? Sowohl Muttermilch als auch Kuhmilch enthält Laktose (Milchzucker) der im Dünndarm von dem Enzym Laktase aufgespalten wird und dann verdaut werden kann.

Wenn nun dieses Enzym fehlt oder nicht in ausreichender Menge vorhanden ist, bekommt man Bauchschmerzen oder leidet sogar unter Übelkeit.

Die Gründe hierfür liegen wohl in unserer Evolutionsgeschichte. Milch stand für unsere Vorfahren im Erwachsenenalter einfach nicht auf dem Speiseplan und musst so auch nicht vertragen werden. Mit der Viehzucht kamen dann aber auch Milchprodukte auf den Tisch und die Menschen, die auch nach dem Kindesalter noch über eine genügend große Menge des Enzyms Laktase verfügten, waren natürlich im Vorteil. So vertragen heute auch die meisten Europäer, im Gegensatz zu Asiaten und Afrikanern, bei denen Viehzucht nie eine so große Rolle spielte, Milchprodukte.

Und auch wer heutzutage noch unter einer Laktoseintoleranz leidet, muss nicht komplett auf Milchprodukte verzichten. Oft sind Hartkäse und Joghurt laktosefrei, vorausgesetzt sie wurden nicht mit Milchzucker gesüßt.  Und zusätzlich gibt es heutzutage auch viel laktosefreie Milchprodukte in jedem Supermarkt.

Hautkrebsgefahr durch intensive Sonneneinstrahlung

Da die Stärke der Ozonschicht in letzter Zeit stark abgenommen hat, ist die Sonneneinstrahlung jetzt im April schon so intensiv wie im Sommer.

Und gerade jetzt genießen wir die ersten warmen Sonnenstrahlen und halten uns auch oft länger in der Sonne auf als im Sommer, da die Temperaturen noch  angenehm sind.
Aber jetzt ist unsere Haut noch nicht wieder an die Sonne gewöhnt und reagiert entsprechend empfindlicher auf die UV-Strahlen. So ist der Sonnenbrand, wenn wir keinen Sonnenschutz auftragen, quasi vorprogrammiert.

Sonnenschutz © pixelspin/flickr.com

Also heißt es schon jetzt Sonnenschutz durch Eincremen, Schatten und entsprechende Kleidung, denn nur so lässt sich der drohende Hautkrebs vermeiden.

Und auch das Hautkrebsscreening beim Arzt, das alle gesetzlich Versicherten ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre kostenlos bekommen können, sollte man nutzen. Nach Aussagen von Medizinern kann man damit rechnen, dass die Hälfte aller Menschen irgendwann am hellen Hautkrebs erkranken wird. Und auch wenn dieser wesentlich ungefährlicher ist als das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs), so ist er doch nicht zu unterschätzen, denn er tritt zehnmal häufiger auf.

Und für Hautkrebs gilt wie für alle anderen Krebsarten auch, nur wenn er frühzeitig erkannt wird, besteht eine gute Chance auf Heilung.

Angststörungen

In bestimmten Situationen Angst zu haben ist ganz normal, allerdings nehmen in der heutigen Zeit die Angststörungen zu und schon fast jeder zehnte ist davon betroffen.

Typische Symptome sind dann Schweißausbrüche, Herzrasen, Schwindel und Atemnot.  Die Dauer und Häufigkeit dieser Angstzustände nimmt mit der Zeit zu und die Betroffenen ziehen sich immer mehr aus dem Alltag zurück. Bei manchen Menschen wird eine Angststörung sogar so schlimm, dass sie nicht mehr aus dem Haus gehen können. Die Folge ist dann die soziale Isolation.

Angst © mozzercork/flickr.com

Es ist nicht genau geklärt wie eine solche Angststörung entsteht, aber es gibt verschiedene Theorien, wie es dazu kommen kann.

Es gibt eine lerntheoretische Erklärung, bei der die Angststörung das Ergebnis einer Situation ist, in der die Person Angst gehabt hat. Dies können zum Beispiel Turbulenzen auf einem eigentlich ganz normalen Flug sein. Die Angst wieder in eine solche Situation zu geraten hält diese Person dann davon ab, wieder in ein Flugzeug zu steigen und durch diese Vermeidungshaltung wird die Angst aufrecht gehalten.

Eine weitere Erklärung wäre die biologische Komponente der Angststörungen. Innere Organe wie Herz und Atmung werden durch unser autonomes Nervensystem gesteuert und wenn dieses übererregbar ist und leicht gereizt werden kann, entstehen Angstsymptome schneller. Bisher unbewiesen ist allerdings die Vermutung, dass so ein übersensibles Nervensystem vererblich ist. Möglich ist auch, dass neurobiologische Botenstoffe, die in bestimmten Hirnregionen wirken, bei der Entstehung einer solchen Angststörung eine Rolle spielen.

Eine weitere Ursache für Angststörungen könnte sein, dass die betroffenen Personen in ihrer Jugend nicht gelernt haben, mit Ängsten umzugehen und sich so in konflikthaltigen Situationen schnell überfordert führen. Dies gilt ganz besonders dann, wenn eine solche Konfliktlösung misslingt. Es tritt dann oft Angst davor auf, erneut in eine solche Situation zu geraten. Auch der drohende Verlust einer engen Bezugsperson kann zum Beispiel zu Trennungsängsten führen.

Zu empfehlen, neben einer möglichen medikamentösen Behandlung, ist auf alle Fälle eine Verhaltenstherapie, bei der die betroffenen Personen bewusst mit angstauslösenden Situationen konfrontiert werden, damit sie merken, dass die befürchtete Katastrophe nicht eintritt. Denn gerade die Vermeidung solcher Situationen verstärkt die Ängste.

Warum ist radioaktive Strahlung so gefährlich?

Das radioaktive Strahlung gefährlich ist, ist wohl nach dem Erdbeben, Tsunami und den nachfolgenden Störfällen insbesondere im japanischen Fukushima jedem klar.

Aber warum ist diese Strahlung eigentlich so gefährlich?
Wenn es in einem Atomkraftwerk zu einem Störfall kommt und die Sicherheitssysteme versagen, können zahlreiche radioaktive Stoffe wie zum Beispiel Uran, Plutonium, Strontium oder Cäsium in die Atmosphäre entweichen.

Diese radioaktiven Stoffe können leicht über die Nahrung, das Einatmen und über die Haut in unseren Körper gelangen und da wir sie weder riechen, sehen noch schmecken können, merken wir es nicht einmal.

In unserem Körper zerfallen diese Teilchen und geben die dabei entstehenden ionisierenden Strahlen an das Gewebe ab. So können Zellbausteine und auch die DNA angegriffen und zerstört werden. Und auch wenn unser Körper bis zu einem bestimmten Punkt in der Lage ist, solche Schäden zu reparieren, können bei diesen Reparaturen Fehler passieren, die das Erbgut verändern können und langfristig das Risiko an Krebs zu erkranken steigen lassen.

Es hat sich gezeigt, dass das Knochenmark, die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt, die Haarwurzelzellen, die Eierstöcke und die Hoden besonders sensibel auf radioaktive Strahlung reagieren. Und auch für Kinder und Jugendliche ist sie besonders gefährlich, da sich bei ihnen das Gewebe besonders schnell regeneriert.

Einer leichten Radioaktivität sind wir übrigens immer ausgesetzt, da aus dem Weltall ionisierende Strahlen auf der Erde auftreffen und auch im Haus sind wir nicht wirklich scher da sich im Boden befindliche radioaktive Gase wie zum Beispiel Radon in die Häuser eindringen können. Allerdings ist diese Belastung sehr gering. Wer allerdings viel fliegt setzt sich einer zusätzlichen Strahlenbelastung aus.

Gegen die Strahlung aus dem Weltall kann man sich so gut wie gar nicht schützen, und wer und wer in einer Region mit einer hohen Radonbelastung wohnt, kann durch regelmäßiges Lüften Abhilfe schaffen.

Wer mehr Informationen zu den Ereignissen in Japan und die Gefahr einer Strahlenbelastung bei uns erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz informieren.

Frühjahrsmüdigkeit

Jedes Jahr dasselbe, die Frühjahrsmüdigkeit schlägt wieder zu und wir fühlen uns müde und wie erschlagen.

Natürlich ist die Frühjahrsmüdigkeit nicht gefährlich, aber lästig ist sie allemal. Was kann man also tun um ihr zu entgehen?

Frühling © Julia Höfer-von Seelen

Ursachen  für die Frühjahrsmüdigkeit sind das längere Tageslicht, durch das der Körper  das Signal bekommt mehr Hormone zu bilden. So wird zum Beispiel vermehrt das stimmungsaufhellende Serotonin gebildet, während das für den Schlaf zuständige Melatonin durch den langen Winter noch reichlich im Körper vorhanden ist. Die Wechselwirkung der beiden Stoffe macht uns müde.

Abgesehen davon haben sich viele Menschen im Winter weniger an frischer Luft bewegt und auch weniger frisches Obst und Gemüse gegessen und nun am Ende des Winters sind die Speicher einfach leer und es fehlen Vitamine und Mineralstoffe.

Um trotz der Frühjahrsmüdigkeit munter zu bleiben hilft es sich viel an der frischen Luft zu bewegen. Dadurch kommt nicht nur der Kreislauf in Schwung, sondern auch die Bildung von Serotonin wird angekurbelt.

Man sollte auch viel frisches Obst und Gemüse essen um den Körper mit einer Extraportion Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.

Und auch wenn die länger werdenden Tage dazu verleiten länger aufzubleiben, kann es doch ratsam sein, früher ins Bett zu gehen, denn durch den früheren Sonnenaufgang wird man meist auch früher wach und schläft automatisch weniger.

Tipps zur Fastenzeit

Jetzt zu Beginn der Fastenzeit sind viele Menschen wirklich motiviert und wollen nach dem vielen Feiern durchaus auch mal fasten.

Wer dabei Gewicht verlieren möchte, sollte aber eher die gesamte Ernährung umstellen, als zu versuchen durch Radikalfasten dauerhaft Gewicht zu verlieren. Wenn man gar nichts oder extrem wenig isst, schaltet der Körper auf Energiesparen und verbraucht auch weniger. Isst man dann wieder mehr nimmt man nur umso schneller zu, da der Körper die magere Zeit auszugleichen versucht.

Obst © diedatrin/flickr.com

Aber man muss ja auch nicht radikal fasten um seinem Körper etwas Gutes zu tun. Wie wäre es, wenn Sie in der Fastenzeit einfach mal viel Obst und Gemüse essen und weniger Fleisch und Süßigkeiten. Wenn Sie dann noch Biolebensmittel kaufen, können Sie sicher sein, dass sie auch weniger Schadstoffe enthält.

Positiv auf den Körper wirkt sich auch der sparsame Umgang mit Salz und scharfen Gewürzen aus. Nehmen sie stattdessen doch einfach mal ein paar milde Kräuter zum Würzen.

Gut für die Verdauung ist es außerdem, wenn man statt scharf anzubraten, Fleisch und Fisch öfter mal dünstet.
Wenn Sie sich dann noch Zeit nehmen und in Ruhe das Essen genießen merken Sie auch viel besser wann Sie satt sind und essen automatisch weniger.

Und egal wie Sie fasten, immer gilt: trinken Sie so viel wie möglich. Das kann neben Wasser auch ungesüßter Früchtetee sein.

Rezeptfreie Schmerzmittel

Rezeptfreie Schmerzmittel sind in jeder Apotheke zu bekommen und werden oft eingesetzt. Aber dies sollte nicht gedankenlos geschehen.

Egal ob, Kopf-, Bauch-, oder Zahnschmerzen, rezeptfreie Schmerzmittel sind für die meisten das Mittel der ersten Wahl. Ganz besonders wer die Ursachen der Schmerzen kennt wird deshalb kaum zum Arzt gehen.

Schmerzmittel © xJasonRogersx/flickr.com

Allerdings machen sich auch die wenigsten Menschen Gedanken über die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder unerwünschte Nebenwirkungen. Denn rezeptfrei heißt noch lange nicht, dass diese Medikamente auch harmlos sind.
Zu den Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gehört zum Beispiel die Tatsache, dass rezeptfreie Schmerzmittel die Wirkung der meisten Blutdruckmittel verringert. Dies könnte für ältere Menschen sehr gefährlich werden, da sie ein ganz sensibles Blutkreislaufverhalten haben. Daher sollten Pfleger immer vor der Einnahme von rezeptfreien Schmerzmitteln um Rat gefragt werden.

Oder wussten Sie zum Beispiel, dass der Schmerzmittelklassiker schlechthin, die Acetylsalicilsäure (ASS) die Gefahr von Magenblutungen oder eines Asthmaanfalls erhöhen oder einen Gichtanfall auslösen kann?

Abgesehen davon sollte man solche Mittel nicht länger und öfter einnehmen als auf dem Beipackzettel empfohlen, da ein Übergebrauch besonders bei Kopfschmerzen auch wieder zu Kopfschmerzen führen kann.

Aber ASS verstärkt oder schwächt nicht nur die Wirkung bestimmter Medikamente, es hemmt auch die Blutgerinnung. So besteht wenn man außerdem gerinnungshemmende Medikamente nimmt eine erhöhte Blutungsgefahr.

Ein weiterer beliebter Wirkstoff, das Paracetamol, senkt zwar wirksam Fieber , kann aber auch zu Leberschäden führen und das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen.
Und auch Ibuprofen kann die Wirkung von anderen Medikamenten abschwächen oder verstärken und sogar das Reaktionsvermögen einschränken.

Wer also zu rezeptfreien Schmerzmitteln greift sollte den Beipackzettel sorgfältig lesen und sich an die empfohlene Dosierung halten.

Bettwanzen

In New York sind Bettwanzen inzwischen zu einer richtigen Plage geworden, und auch bei uns in Deutschland sind sie auf dem Vormarsch.

Die zur Familie der Plattwanzen gehörenden Bettwanzen (Cimex lectularius) sind gelblich-transparent und ungefähr fünf bis acht Millimeter groß. Sie haben etwa die Form einer Zitrone und sind nachtaktiv. Da sie sich sehr schnell vermehren und befruchtete Weibchen täglich bis zu zwölf Eier legen, ist die Ausbreitung der Wanzen, wenn man sie einmal hat, nur schwer zu stoppen.

Bettwanze © louento.pix/flickr.com

Angelockt durch die Körperwärme des Menschen saugen sich die Bettwanzen nachts mit Blut voll. Das kann bis zu 10 Minuten dauern und die kleinen Tiere können dabei bis zu 200 Prozent ihres Körpergewichts zunehmen.

Tagsüber sind die Bettwanzen nur schwer zu entdecken, da sie sich hinter Tapeten und in winzigen Ritzen verstecken.
Kleine Blutflecken auf der Bettwäsche, bräunliche Hüllen von der letzten Häutung oder auch der Geruch können auf den Befall mit Bettwanzen hindeuten.

Natürlich sind auch die Bisse meist zu sehen, vorwiegend an Körperstellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind. Die Ausprägung der Bisse allerdings ist von Mensch zu Mensch verschieden und hängt auch davon ab, ob man allergisch reagiert. Wer nicht empfindlich reagiert verspürt vielleicht nicht mal einen Juckreiz, andere hingegen haben heftig juckende Stiche.

Die gute Nachricht ist aber, dass Bettwanzen zumindest nach dem heutigen Wissensstand keine schlimmen Krankheiten übertragen.

Die Bettwanzen wieder loszuwerden kann sehr schwierig sein und sollte von einem professionellen Schädlingsbekämpfer durchgeführt werden.