Ihre Gesundheit

Eine Langzeitstudie aus Großbritannien hat ergeben, dass bei Frauen das Risiko früher zu sterben nicht durch die hormonelle Verhütung mit der Pille vergrößert wird.

Es schien zwar zunächst Hinweise auf ein höheres Schlaganfall- und Thromboserisiko durch die Pille zu geben, das nach deren Absetzen nachlässt, die aktuelle Auswertung von 46.000 Frauen über 40 Jahre lang zeigt aber, dass das Sterberisiko bei der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel sogar etwas geringer ist, als bei Frauen gleichen Alters, die anders verhütet haben.  Insbesondere Herz- und Kreislauferkrankungen scheinen seltener aufzutreten.

Werden Kleinkinder nicht gegen Mumps geimpft, kann das bei Jungen, die als Jugendliche oder Erwachsenen daran erkranken, schwerwiegende Folgen haben. Bei ihnen entzünden sich oft die Hoden, was nicht nur sehr schmerzhaft ist, sondern auch zur Zeugungsunfähigkeit führen kann. Auch bei größeren Kindern kann die Impfung noch nachgeholt werden, ideal ist allerdings die Kombiimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln im Alter von etwa einem Jahr. So vermeidet man nicht nur Schäden an den Hoden, sondern minimiert auch das Risiko einer Hirnhautentzündung oder Ertaubung.

Wer sich vor Fußpilz schützen will, sollte in besonders gefährdeten Bereichen wie Schwimmbad, Sauna oder Hotelzimmer immer Schuhe tragen. Aber auch im eigenen Haushalt besteht Ansteckungsgefahr. Immer dann wenn infizierte Kleidungsstücke mit anderen zusammen gelagert werden oder mit zu niedrigen Temperaturen in der Waschmaschine gewaschen werden. Mit Fußpilz infizierte Kleidung sollte mit mindestens 60 Grad gewaschen werden.

Eine britische Studie hat ergeben, dass Menschen, die Rauchen, viel Alkohol konsumieren, wenig Obst und Gemüse essen und sich wenig bewegen, gegenüber Menschen, die sich in dieser Beziehung vorbildlich verhalten, 10 bis 12 Jahre des Lebens verschenken. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler nach Auswertung von Lebensstil und Todesursache bei 4.886 über viele Jahre hinweg untersuchten Personen.

Ohrenärzte warnen vor Ohrenkerzen, da diese in ihrer Wirkung umstritten sind. Es konnte erstens nicht festgestellt werden, dass diese tatsächlich beim Abbrennen einen Unterdruck erzeugen, der das Ohrenschmalz aus dem Ohr befördert. Zweitens lagerte sich das Wachs der Kerzen oft im Ohr ab und es kam in einigen Fällen auch zu Verletzungen des Gehörgans, des Trommelfells oder des Gesichts.

Käufer von Biolebensmitteln leben gesünder

Laut einer Studie des Max-Rubner-Instituts für Ernährung und Lebensmittelforschung (MRI) gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Kauf von Bio-Lebensmitteln und dem Lebensstil der Käufer.

Die Auswertung der Nationalen Verzehrsstudie  II hat so ergeben, dass sich Käufer von Bioprodukten gesünder ernähren als Käufer von konventionellen Lebensmitteln. Noch dazu treffen Käufer von Bioprodukten auch eine günstigere Lebensmittelauswahl und verhalten sich auch sonst gesünder.

Käufer von Bioprodukten verzehren mehr Obst und Gemüse, weniger Fleisch und Wurst und auch weniger Süßigkeiten und Limonade. Noch dazu sind sie sportlich aktiver als Menschen, die keine Bioprodukte kaufen und rauchen weniger. Und die Käufer der Bioprodukte finden sich nicht nur in der Bevölkerungsschicht mit hohem Einkommen, sondern in allen Schichten. Selbst in der Gruppe mit den niedrigsten Einkommen gab es sogenannte Intensivkäufer biologischer Lebensmittel.

Mehr als die Hälfte der Intensivkäufer biologischer Lebensmittel sind übrigens über 50 Jahre alt und schätzen ihre eigene Gesundheit subjektiv als gut bis sehr gut ein. Die wenigsten Käufer gibt es übrigens in der Gruppe zwischen 18 und 24 Jahre. Insgesamt sind Käufer von Bioprodukten auch besser über Ernährungsfragen informiert, als diejenigen die keine Bioprodukte kaufen. Mehr zu der Studie gibt es hier.

Ab dem ersten Juli 2014 ist übrigens auf Bio-Lebensmitteln das neue Bio-Siegel der EU zu sehen. Es zeigt ein Blatt mit 12 weißen Sternen auf hellgrünem Untergrund. Aber auch das deutsche Bio-Siegel mit den sechs Ecken wird es weiterhin geben.

Desinfektionsmittel im Haushalt überflüssig

Die Angst vor Erregern und Infektionen bringt sie immer wieder ins Gespräch und auch in der Werbung sind sie ständig zu sehen, Desinfektionsmittel für den gesamten Haushalt.

Ob zum Wäschewaschen oder zum Putzen, nichts scheint mehr sauber zu werden ohne Desinfektionsmittel. Dabei wissen die wenigsten, dass diese Mittel im Haushalt in der Regel völlig überflüssig und sogar schädlich sind.
Zur täglichen Körperhygiene reichen Wasser und Seife vollkommen aus und auch für die Wäsche und zum Putzen reichen herkömmliche Reinigungsmittel.

Wenn man nicht gerade einen Kranken zu pflegen hat und Desinfektionsmittel auf ärztliche Anordnung  verwenden muss, kann man also auf diese gut verzichten und spart noch dazu eine Menge Geld.
Verwendet man nämlich zu oft Desinfektionsmittel im Haushalt werden die Bakterien und Keime, die man abtöten möchte, eher resistent und lassen sich im Ernstfall noch schwerer bekämpfen. Dann erreicht man genau das Gegenteil dessen was man erreichen möchte.

Natürlich sind in Krankenhäusern die Desinfektionsmittel so stark, dass sie Bakterien und Keime so schnell abtöten, dass diese keine Gelegenheit haben, Resistenzen auszubilden. Die Resistenzen gegen Bakterien von denen man so oft hört sind meist durch den falschen Gebrauch von Antibiotika entstanden. Viele Ärzte sowohl in der Humanmedizin als auch in der Tiermedizin verschreiben oftmals Antibiotika, ohne dass es nötig wäre.

Welches Mehl ist am gesündesten?

Kuchen, Brot oder Pizza, in allem steckt Mehl, doch welches Mehl ist eigentlich am gesündesten?

Das wohl am häufigsten verkaufte Mehl ist das „Weizenmehl Type 405“. Aber was heißt das eigentlich?

Mehl, und zwar nicht nur Weizenmehl sondern auch Dinkel- und Roggenmehl ist in verschiedene Typen unterteilt, von 405 bis 1600. Allerdings beginnt Dinkelmehl erst mit Type 630 und Roggenmehl mit Type 815.
Dinkel ist im Übrigen ein Verwandter des Weizens, der leicht nussig schmeckt und mehr Gluten enthält. Gluten ist Klebereiweiß. Man kann das Mehl gut für Brote, Kuchen, Knödel oder Nudeln verwenden.

Roggenmehl eignet sich besonders gut für herzhafte Landbrote aber auch Gebäck und Lebkuchen. Auch Spätzle kann man aus Roggenmehl herstellen. Roggenbrote sind länger haltbar als Brote aus Weizenmehl, allerdings sind die Backeigenschaften von Weizenmehl besser.

Die Typen bezeichnen den Gehalt an Mineralstoffen, die im Mehl enthalten sind. Bei Type 405 sind dies also im Schnitt 405 Milligramm Mineralien wie zum Beispiel Kalium, Eisen und Magnesium pro 100 Gramm Mehl.
Das heißt also, je höher die Zahl ist, desto mehr gesunde Inhaltsstoffe sind im Mehl enthalten. Aber es steigt nicht nur der Gehalt an Mineralien, sondern auch der Anteil an Balaststoffen, B-Vitaminen und Eiweiß.

Das Weizenmehl der Type 405 ist sozusagen das Standardmehl, das für fast alles verwendet werden kann. Wer jedoch selber backt, sollte öfter mal auf Mehl mit mehr gesunden Inhaltstoffen zurückgreifen. Gerade etwas geschmacklich etwas kräftigere Backwaren wie Brötchen und herzhafte Brote gelingen gut mit Mehl der Typen 812 oder 1050. Dann sind auch noch spezielle Kohlenhydrate, die sich beta-Glucane nennen enthalten. Diese regen die Verdauung an, da si im Darm aufquellen.

Bei Vollkornmehl gibt es keine Typenbezeichnungen, da in ihm grundsätzlich alle Bestandteile des Korns enthalten sind. Egal ob aus Weizen, Dinkel oder Roggen es hat immer den höchsten Anteil an gesunden Inhaltsstoffen. Außerdem bleibt man nach dem Genuss von Produkten aus Vollkornmehl länger satt und auch die Verdauung wird angeregt.
Wer sich also gesund ernähren möchte sollte entweder Vollkornmehl wählen, oder zumindest ein Mehl mit einer hohen Typenbezeichnung.

Die Reinigung der Dritten Zähne

Nicht nur Zähneputzen in jungen Jahren ist wichtig, auch die Dritten Zähne müssen gründlich gepflegt werden.

Auch wenn sich an den Dritten kein Karies entwickeln kann, müssen die künstlichen Zähne gepflegt werden, damit keine Beläge, Bakterien oder Essensreste an ihnen kleben bleiben.  Diese Beläge und Essensreste können nämlich nicht nur Mundgeruch verursachen, sie können unter Umständen auch die Ursache von Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches sein. Außerdem steigt durch sie auch die Kariesgefahr für noch verbliebene Zähne.

Am besten lassen sich die Dritten reinigen, wenn Sie sie herausnehmen, denn sonst können Sie die Unterseite der Prothese nicht richtig säubern. Sie können nun die künstlichen Zähne entweder mit einer normalen Zahnbürste oder mit einer speziellen Prothesenzahnbürste putzen. Dadurch, dass sie mehr Druck aushalten und von der Form her dem Zahnersatz angepasst sind, sind Prothesenzahnbürsten klar im Vorteil. Allerdings sind diese nicht für die noch im Mund befindlichen eigenen Zähne geeignet.

Es streiten sich die Geister, ob nun die Prothese bessermit Zahnpasta oder mit Geschirrspülmittel gereinigt werden sollte. Die in der Zahnpasta enthaltenen Putzkörperteile sind nicht unbedingt von Vorteil für die Dritten und noch dazu ist Zahnpasta auch relativ teuer. Gut eignet sich flüssige Handseife für die Reinigung.

Scheuer- oder Geschirrspülmittel sind genau so wenig zu empfehlen wie Haushaltsreiniger oder gar Entkalker. Auch kochend heißes Wasser greift den Prothesenkunststoff an, lauwarmes Wasser ist völlig ausreichend. Natürlich muss die Prothese nach dem Reinigen gründlich unter fließendem Wasser abgespült werden um eventuelle Seifenreste zu entfernen.

Zusätzlich zur Reinigung des Zahnersatzes mit der Bürste können Sie die Prothese auch in ein Glas mit Wasser legen und eine Gebissreinigungstablette dazugeben. Diese kann helfen hartnäckige Beläge und Bakterien zu lösen, ist aber als alleiniges Reinigungsmittel nicht ausreichend.

Auch eventuelle Haftmittelreste an Totalprothesen sollten Sie bei jeder Reinigung gründlich entfernen, da sich an ihnen Speisereste und Bakterien festsetzen können.  Und eine dicke Schicht aus Haftmittel hält das Gebiss auch nicht besser, sie ist nur schwerer wieder zu entfernen.

Und um dem Zahnfleisch, das täglich den Druck der Prothese aushalten muss noch etwas gutes zu tun, sollten Sie es täglich mit einer weichen angefeuchteten Zahnbürste sanft massieren. Haben Sie im Bereich des Zahnfleisches Schmerzen, Schwellungen oder Verfärbungen, sollten Sie so schnell wie möglich zum Zahnarzt gehen.

Aber auch wenn Sie keine Beschwerden haben, ist eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll.

Der richtige Sonnenschutz

Ganz besonders jetzt zum Anfang des Sommers, wo das Wetter endlich wieder besser werden soll  und jeder raus in die Sonne möchte, ist ausreichender Sonnenschutz besonders wichtig.

Je nach Hauttyp ist ein Lichtschutzfaktor von  20 bis 30 durchaus angebracht, bei empfindlicher Haut sogar 50. Und ganz besonders wenn man zwischendurch Baden geht, sollte man sich danach neu eincremen,  übrigens auch bei wasserfester Sonnencreme. Allerdings verlängert dies nachcremen nicht, wie manche Menschen meinen, die Schutzzeit. Falsch ist übrigens auch die Annahme, dass gebräunte Haut keinen Sonnenschutz mehr benötigt. Die Schäden werden nur nicht sofort sichtbar, aber auch dann drohen Hautkrebs, vorzeitige Hautalterung und Altersflecken. Genau so wenig schützt auch Selbstbräuner.

Und auch entgegen der landläufigen Meinung muss man sich im Schatten und bei bewölktem Himmel eincremen. Sand, Wasser und Gebäude reflektieren nämlich die Strahlung und auch Wolken werden durchdrungen. Im Schatten wird man zwar langsamer braun, dafür aber auch wesentlich schonender.

Und auch im Wasser ist man nicht vor der Sonne geschützt, da das Wasser die Strahlung noch verstärkt. Dies gilt bis zu einem halben Meter unter der Wasseroberfläche. Und tückisch ist das Wasser allemal, da man dadurch dass man gekühlt wird, die Sonne nicht so merkt. Also ist hier ein wasserfester Sonnenschutz besonders wichtig.

Übrigens schützen auch die meisten Textilien, besonders wenn sie dünn oder nass sind nicht vor der Sonne. Wer sehr empfindlich ist, sollte sich Kleidung mit einem speziellen Lichtschutzfaktor zulegen. Es gibt sie inzwischen im Handel. Ebenfalls im Handel gibt es besondere Waschmittel, die nach mehrmaligem Waschen die Kleidung sonnenundurchlässiger machen.

Und wenn Sie dann gut eingecremt sind, vergessen Sie bitte einen Kopfschutz und die Sonnenbrille nicht. Die Sonnenbrille sollte dann die Augen gut vor UV-Strahlen schützen.
Und denken Sie dran, gefährlich ist zu viel Sonne nicht nur dann wenn es zu einem Sonnenbrand kommt sondern grundsätzlich. Frühzeitige Hautalterung und Hautkrebs drohen auch bei langsamem Bräunen.

Die Reiseapotheke

Jetzt zu Beginn der Urlaubszeit wird die Reiseapotheke natürlich auch wieder wichtig, damit man am Urlaubsort keine bösen Überraschungen erlebt.

Fehlen dürfen in Ihrer Reiseapotheke natürlich auf keinen Fall die Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, und zwar in ausreichender Menge, so dass sie nicht am Urlaubsort plötzlich ausgehen.
Es wäre doch schade, wenn Ihr Urlaub ein Reinfall wird, nur weil Sie die wichtigsten Dinge nicht im Gepäck hatten.

Hier ist eine Liste der wichtigsten Medikamente, die Ihre Reiseapotheke beinhalten sollte:

  • Regelmäßig einzunehmende Medikamente
  • Mittel gegen Reisekrankheit
  • Durchfall- und Magenmittel
  • Schmerztabletten
  • Mittel gegen Erkältungskrankheiten und Fieber
  • Halsschmerztabletten
  • Augentropfen gegen Bindehautentzündung
  • Nasentropfen
  • Allergiemittel
  • Brandsalbe (Verbrennungen und Sonnenbrand)
  • Salbe gegen Verstauchungen und Prellungen
  • Mittel gegen Pilzerkrankungen
  • Insektenschutzmittel und Mittel zur Behandlung von Stichen
  • Wund- und Heilsalbe
  • Desinfektionsmittel für Haut und Flächen

Auch eine Grundausstattung an Verbandmaterial sollte in Ihrer Reiseapotheke nicht fehlen:

  • Pflaster und Heftpflaster
  • Elastische Binden
  • Sterile Kompressen
  • Verbandmull
  • Schere

Wichtig sind außerdem:

  • Sonnenschutz
  • Fieberthermometer

Bedenken Sie bitte auch, dass manche Medikamente kühl gelagert werden müssen. Auf langen Autofahrten sind sie am besten in einer Kühlbox aufgehoben.

Informieren Sie sich auch rechtzeitig vor Reiseantritt, welche Impfungen für das Urlaubsland nötig sind. Nicht alle lassen sich kurz vor Reiseantritt noch nachholen.

Und für Länder die kein Sozialabkommen mit Deutschland haben, sollten Sie unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen. Sie ist nicht teuer und lohnt sich im Falle eines Falles wirklich.

Gute Reise!

Vuvuzelas-Gefahr fürs Gehör

Viele Fans lieben die Vuvuzelas, anderen geht der ohrenbetäubende Lärm dieser WM-Tröten gründlich auf die Nerven.

Die Spieler verstehen Anweisungen des Trainers nicht mehr und auch Sportmoderatoren haben es schwer.

So eine Vuvuzela kann tatsächlich bis zu 140 Dezibel erreichen und das ist etwa so laut wie ein Flugzeugtriebwerk. 100 Dezibel in unmittelbarer Nachbarschaft einer Vuvuzela sind keine Seltenheit und sogar schon 85 Dezibel können ausreichen um einen Hörschaden zu bekommen. Bei empfindlichen Menschen kann dieser Lärm außerdem noch andere Folgen, wie zum Beispiel Bluthochdruck haben.

Wer beruflich mit Lärm dieser Stärke zu tun hat, muss einen Gehörschutz tragen, und so sollten Fußballfans die Vuvuzelas auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern wenn sie auf Lärm empfindlich reagieren, lieber Ohrstöpsel tragen, es gibt sie ja in tollen Farben, so dass man nicht gleich als Weichei gilt. Vor allem da auch Alkohol die Schutzmechanismen im Ohr stört und man geräuschempfindlicher wird.

Natürlich sind die Vuvuzelas nicht alleine für den Lärm verantwortlich, denn auch Rasseln, Trillerpfeifen und Nebelhörner machen einen Höllenlärm.

Wer also nicht zum Verlierer dieser Fußball-WM werden möchte und für das Fußballvergnügen mit einem Hörschaden bezahlen will, der sollte sich vor zu starkem Lärm schützen.

Private Krankenversicherung

Laut der Weltgesundheitsorganisation ist Gesundheit ein Zustand des vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das fehlende Vorhandensein von Krankheit.

Prinzipiell ist es also wichtig, auf die körperliche und geistige Gesundheit zu achten und ein ausgewogenes soziales Leben zu führen. Dazu zählen nicht nur ausreichend sportliche Betätigung, gesunde Ernährung und innere Ausgewogenheit, auch eine gute medizinische Versorgung ist wichtig.

Mit einer privaten Krankenversicherung können Sie Vorsorge- und Behandlungsmaßnahmen individuell abstimmen, haben kürzere Wartezeiten beim Arzt und zahlen zudem oft weniger als bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Mit privaten Zusatzversicherungen können Sie auch Lücken schließen, die durch die gesetzliche Krankenkasse entstehen. Egal, ob es sich um Brillen, Kontaktlinsen, Behandlung vom Chefarzt oder Alternativmedizin dreht: Sie haben die Wahl.

Fast täglich gibt es Meldungen über Kostenerhöhungen für gesetzlich Krankenversicherte. Private Krankenversicherungen werden daher nicht nur in gesundheitlicher Hinsicht für viele immer reizvoller. Zum Abschluss berechtigt sind unter anderem Selbstständige und Angestellte. Letztere müssen in den drei Jahren vor Antragstellung über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 49.950 Euro brutto jährlich verdient haben.

Beachten Sie, dass eine private Krankenversicherung eine Gesundheitsprüfung von Ihnen verlangen darf, nachdem Sie einen Antrag gestellt haben. Mit einem kostenlosen PKV Versicherungsvergleich können Sie sich über die vielen Möglichkeiten informieren und sich Ihrem Gesundheitszustand entsprechend individuell privat versichern.

Spargel – gesunde Stangen

Jetzt mitten in der Spargelzeit, sie geht noch bis zum 24. Juni, genießen wieder viele Menschen die schlanken Stangen.

Am beliebtesten in Deutschland ist der weiße Spargel mit weißen Köpfen. Werden sie violett, heißt es dass sie schon aus der Erde geschaut haben. Spargel mit violetten Köpfen ist etwas aromatischer als der komplett weiße. Einen noch herzhafteren Geschmack hat grüner Spargel, der komplett oberirdisch wächst. Durch dass Sonnenlicht hat sich das grüne Chlorophyll gebildet.

Am besten schälen lässt sich Spargel mit einem Sparschäler. Bei dem weißen Spargel fängt man unterhalb des Kopfes an und schält nach unten. Der Kopf wird nicht geschält. Das untere manchmal holzige Ende sollte man großzügig abschneiden, da der Spargel sonst bitter schmecken kann. Grüner Spargel muss nur im unteren Drittel geschält werden.
Wer Spargel einfrieren möchte, sollte ihn vorher schälen. Er kann dann in gefrorenem Zustand direkt ins heiße Wasser gegeben werden. Möchte man Spargel im Kühlschrank lagern, sollte man ihn in ein feuchtes Tuch wickeln, dann ist er gut 2-3 Tage haltbar. In das Kochwasser kommt neben Salz auch immer etwas Zucker. Ganz frischer Spargel ist übrigens am unteren Ende noch feucht und die Stangen sind fest und noch nicht labberig.

Spargel ist nicht nur ein besonders leckeres sondern auch ein gesundes Gemüse. Er ist reich an Vitamin C und E und auch B-Vitamine und Kalium sind enthalten. Außerdem haben 100 Gramm nur etwa 20 Kilokalorien.
Menschen mit Nierenproblemen und Gicht sollten allerdings ihren Arzt fragen, ob sie Spargel essen dürfen. Dass der Urin mancher Menschen nach dem Genuss von Spargel etwas eigentümlich riecht, ist übrigens ganz normal. Diese Menschen verfügen über ein spezielles Enzym, das die Asparaginsäure in schweflige Verbindungen zersetzt. Etwa jeder zweite Mensch hat dieses Enzym.

Ob sie den Spargel klassisch mit neuen Kartoffeln, gekochtem Schinken und zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise genießen oder etwas anderes ausprobieren, bleibt Ihnen überlassen. Entgehen lassen sollten Sie sich diese gesunde und kalorienarme Köstlichkeit nicht.