Die Pille

Vor 50 Jahren, im Mai 1960, wurde in den  USA die Antibabypille offiziell zugelassen.

Ein Jahr später gab es die Pille auch in Deutschland. Eingeführt als ein Mittel zur Behebung von Menstruationsstörungen, wurde ihre tatsächliche Bedeutung aber schnell klar.

Es ist sicher keine Übertreibung, wenn man sagt, dass die Pille eine der wichtigsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts war. Mit ihrer Hilfe sind Frauen in der Lage selber zu entscheiden, ob und wann sie Kinder haben wollen. Die Pille hat die sexuelle Revolution und die Emanzipation der Frau möglich gemacht.
Und auch wenn die katholische Kirche bis heute die Pille, ebenso wie andere Verhütungsmittel, verbietet, wird sie doch mehr als 100 Millionen Frauen genommen.

Wie wirkt die Pille?

Der weibliche Monatszyklus wird von Hormonen gesteuert. Die wichtigste Rolle spielen dabei das Östrogen und das Gelbkörperhormon Gestagen. Beide werden vorwiegend in den Eierstöcken produziert.
Bedingt durch die Hormonkonzentration reifen Eizellen, die dann befruchtet werden können. Auch die Dicke der Gebärmutterschleimhaut, in die sich die Eizelle einnistet, wird so geregelt.
Die Steuerung des monatlichen Zyklus wird bei Einnahme der Pille von künstlichen Hormonen übernommen. Heutzutage sind die meisten Pillen Mikropillen mit weniger als 50 Milligramm Östrogen und einem Gestagen (es gibt verschiedene).

Durch das Östrogen werden Eizellenreifung und Eisprung gehemmt und das Gestagen verdickt den Schleim, so dass die Spermien es schwerer haben, in den Eileiter vorzudringen.
Es gibt auch Minipillen, die nur Gestagene enthalten. Sie verhindern zwar weniger Eisprünge, aber der Schleim am Gebärmutterhals wird zuverlässiger verdickt und der Aufbau einer genügend dicken Gebärmutterschleimhaut wird verhindert.

Was für Nebenwirkungen hat die Pille?

Auch wenn die Pille, neben völliger Sexabstinenz, wohl das beste Verhütungsmittel ist, so ist sie doch nicht frei von Nebenwirkungen.

Frauen, die die Pille über viele Jahre einnehmen haben ein höheres Brustkrebsrisiko. Die Hormongaben können auch das Risiko für Thrombosen oder Embolien erhöhen. Abhängig ist dies vor allem von der Höhe der Östrogendosis und dem zusätzlich enthaltenen Gestagen. Empfohlen werden deshalb Präparate mit wenig Östrogen und einem risikoarmen Gestagen.

Für Frauen mit Bluthochdruck oder anderen Risikofaktoren für  Herzinfarkt oder Gefäßerkrankungen sind östrogenhaltige Pillen deshalb auch verboten. Immerhin gibt es auch positive Nebenwirkungen, so leiden manche Frauen weniger unter Stimmungsschwankungen, die durch den Zyklus ausgelöst werden und bei einigen Frauen wird durch die Pille auch die Lust gesteigert.

Entspannung ist wichtig

Entspannung ist wichtig für jeden von uns, sie trägt nicht nur zum Wohlbefinden bei, man sieht auch besser aus.

So hat zum Beispiel eine Studie der University of California ergeben, dass entspannte Frauen weniger Falten haben als andere. Noch dazu bleiben auch das Gehirn und die inneren Organe länger jung.

Und wer dann immer noch ein schlechtes Gewissen hat, wenn er mal nichts tut, sollte sich vor Augen halten, dass entspannte und optimistische Menschen weniger oft an Infekten wie Erkältungen leiden.

Und natürlich gehört auch der Schlaf in der Nacht dazu. Wer mindestens sieben Stunden schläft hat ein gesünderes Herz-Kreislauf-System als jemand, der wenig schläft. Außerdem wirkt sich der Schlaf noch positiv auf die Figur aus, denn wenn man ausgeschlafen ist, arbeitet der Stoffwechsel besser.

Und auch Sport hilft bei der Entspannung. Der Körper reagiert auf Muskelanspannung reflexartig mit Entspannung und dies wirkt sich auch auf Geist und Seele aus. Außerdem schüttet der Körper, wenn man sich regelmäßig bewegt, Glücks- und Entspannungshormone aus und der Blutzuckerspiegel und der Blutdruck sinken.

Und gönnen Sie sich auch mal etwas. 40 Gramm Zartbitterschokolade täglich verringern die Ausschüttung von Stresshormonen und ein in Melonen enthaltenes Enzym mindert Erschöpfungszustände. Auch Nüsse und Bananen enthalten Stoffe, die glücklich machen.

Pflanzliche Antibiotika

Schon seit Jahrtausenden setzen Menschen pflanzliche Antibiotika im Kampf gegen Infektionen ein und nutzen so die Heilkräfte der Natur.

Da die Pflanzen die Stoffe selbst im Kampf gegen Bakterien, Viren und Pilze einsetzen haben sie sie im Laufe der Evolution ständig verbessert, denn nur die Pflanzen, die sich am besten schützen können, überleben langfristig auch.

Jetzt da sich immer mehr Probleme mit Resistenzbildungen bei chemisch hergestellten Antibiotika ergeben, werden pflanzliche Antibiotika und die Möglichkeiten ihrer Anwendung immer interessanter.

Schon heute werden bei Harnwegsinfekten oder Bronchitis die Senföle (Glucosinolate) aus Kapuzinerkresse oder Meerrettich erfolgreich angewendet. Ein weiteres Mittel ist Umckaloabo mit dem Wirkstoff der Pelargonie aus Südafrika, das auch wirksam bei Infektionen der Atemwege ist.

Neben Kapuzinerkresse und Meerrettich verfügen aber natürlich auch noch andere Pflanzen über Inhaltsstoffe mit antibiotischer Wirkung. So enthält Knoblauch zum Beispiel Alliin, das auch antibakteriell wirkt. Bei Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Salbei etwa sind es die ätherischen Öle, die die antibakterielle Wirkung erzielen.

Bisher werden pflanzliche Antibiotika vorwiegend bei leichten bis mittelschweren Infektionen angewendet, da sie nicht so stark wirksam sind, wie die chemisch hergestellten Antibiotika. Allerdings sind sie was die Resistenzbildung angeht den chemisch hergestellten Mitteln haushoch überlegen, da die Pflanzen es im Laufe der Zeit geschafft haben, sich immer weiter anzupassen um auch mit den aggressivsten Erregern fertig zu werden. So hat eine Studie am Universitätsklinikum Freiburg sogar ergeben, dass Senföle ihre keimhemmende Wirkung auch gegen die antibiotikaresistenten MRSA-Stämme entfalten.

Leider werden die Kosten für pflanzliche Antibiotika heutzutage noch nicht von den Krankenkassen übernommen. Aber gerade bei leichten und mittelschweren Infektionen sind sie eine wirkliche Alternative zu den herkömmlichen Antibiotika. Man muss ja nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, wenn man sich auch die Heilkräfte der Natur zunutze machen kann.

Eingewachsene Zehennägel

Gerade jetzt am Anfang der warmen Jahreszeit möchten die meisten Menschen schöne Füße haben, und eingewachsene Zehennägel werden dann schnell auch optisch zum Problem.

Schließlich ist ein  eingewachsener Zehennagel (Unguis incarnatus) nicht nur sehr schmerzhaft, er sieht auch unschön aus. Neben einer Veranlagung sind oft auch zu enge Schuhe und falsches Nagelschneiden eine Ursache für eingewachsene Zehennägel. Wenn der Nagel dann seitlich in den Nagelwall einwächst, ist dies nicht nur schmerzhaft, sondern führt auch schnell zu Entzündungen. Wenn dann noch Bakterien in das Gewebe eindringen verschlimmert sich das Ganze noch.

Leider kursieren immer noch Horrorgeschichten über schmerzhafte Behandlungen und missglückte und deshalb gehen viele Menschen zu spät zum Arzt.

Bei den ersten Anzeichen, wie Schmerzen, einer Rötung und Erwärmung des Gewebes,  eines eingewachsenen Nagels sollte man also einen Arzt oder medizinischen Fußpfleger, den Podologen, aufsuchen.  Der Nagelfalz wird dann gesäubert, bevor die eingewachsenen Stellen aus dem Nagelwall gelöst werden und eine Tamponade darunter geschoben wird. Diese Tamponade verhindert, dass der Nagel wieder ins Gewebe einwächst.

Eine Methode den Wuchs von Zehennägeln zu korrigieren, damit sie nicht wieder einwachsen, ist das Anbringen einer sogenannten Nagelspange.  Diese Nagelspange besteht aus Federstahldraht dessen gebogene Enden unter den Nagelränder geschoben werden, um diese anzuheben. Diese Methode ist schmerzfrei und bringt baldige Erleichterung und nach einer Zeit von drei Monaten bis zu drei Jahren ist der Wuchs des Nagels erfolgreich korrigiert.

Ist der Nagelwall allerdings schon entzündet besteht die Möglichkeit, dass der  Dermatologe unter örtlicher Betäubung ein kleines Plastikröhrchen unter den  Nagelrand schiebt.  Der so geschiente Nagel kann dann über das Nagelbett hinaus wachsen und wildes Fleisch, das sich eventuell gebildet hat, kann sich zurückbilden.

Hilft auch dies nicht, ist der letzte Ausweg dann nur eine Operation. Bei dieser Operation, die natürlich auch wieder unter  örtlicher Betäubung stattfindet, wird als erstes der Teil des Nagels, der sich ins Nagelbett gebohrt hat, gelöst. Es wird dann Platz zwischen Nagelrand und Nagelbett geschaffen und damit der Nagel nicht wieder einwachsen kann, der Teil des Nagelbetts verödet, aus dem der Teil des Nagels nachwachsen würde. Innerhalb von ein paar Tagen klingt die Entzündung dann im Normalfall ab.

Aber falls Sie nicht zu den Menschen gehören, bei denen eingewachsene Fußnägel Veranlagung sind, können Sie viel tun, indem sie einengende Schuhe meiden, so oft wie möglich offene Schuhe tragen und auch öfter mal ganz auf Schuhe verzichten.

Diabetes Typ 2

Heutzutage leiden immer mehr Menschen an der Zuckerkrankheit, Diabetes Typ 2.

Normalerweise hat der Mensch mit zuckerhaltigen Nahrungsmitteln keine Probleme. Im Darm vorhandene Hormone, sogenannte Inkretine sorgen dafür, dass die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin freisetzt. Ist der Zucker (Glukose) dann im Blut angekommen, sorgt das Insulin dafür, dass die Glukose vom Muskel- und Fettgewebe aufgenommen wird und der Blutzuckerspiegel sich wieder normalisiert. Die Produktion von Glukose in der Leber findet in dieser Zeit nicht statt.

Ob man Diabetes Typ 2 bekommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine erbliche Veranlagung kann das Risiko an Typ 2 Diabetes zu erkranken erhöhen, führt aber nicht zwingend dazu, dass man die Krankheit auch bekommt.

Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht und mangelnde Bewegung. Bei Typ 2 Diabetes kann man in diesem Fall durch Gewichtsreduktion und mehr Bewegung oft schon viel erreichen.

Durch eine Umstellung der Ernährung und eine Gewichtsabnahme um einige Kilo kann man in vielen Fällen den Diabetes kontrollieren. Diätische Lebensmittel oder Lebensmittel, die „für Diabetiker geeignet“ sind, sind übrigens keine Alternative zu gesunder Ernährung, sie sind nur ein Mittel, Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bewegung regt den Stoffwechsel an und unterstützt den Gewichtsverlust. Auch sorgen die so aufgebauten Muskeln für einen höheren Kalorienverbrauch. Ab Besten ist natürlich regelmäßige Bewegung.
Übrigens erhöht auch Nikotin das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Sollten Ernährungsumstellung und Bewegung nicht ausreichen, muss die Behandlung mit Tabletten unterstützt werden. Da es inzwischen einige unterschiedliche Tabletten gibt, lassen Sie sich am Besten von Ihrem Arzt beraten.

Sollte sich der Blutzuckerspiegel mit allen drei Maßnahmen dann immer noch nicht unter Kontrolle bringen lassen, ist zu überlegen, eine Insulintherapie zu beginnen, denn sonst können durch den Diabetes Typ 2 Komplikationen auftreten. Diese Komplikationen können Wundheilungsstörungen und Augen- und Nierenleiden sein. Die Angst vor der Spritze verschwindet durch den Einsatz kleiner Nadeln und Injektionshilfen meist schnell. Außerdem gibt es für Typ 2 Diabetiker auch spezielle Schulungen.

Der richtige Umgang mit Antibiotika

Wohl fast jeder hat in seinem Leben schon einmal Antibiotika nehmen müssen, gehören sie doch zu den wichtigsten Medikamenten weltweit.

Antibiotika werden ausschließlich für die Bekämpfung von bakteriellen Infektionen eingesetzt, denn nur da wirken sie. Gegen Infektionen, die durch Viren oder Pilze verursacht werden, sind sie wirkungslos.

Die Wirkung von Antibiotika ist so, dass sie entweder die Vermehrung von Bakterien verhindern oder wichtige Stoffwechselvorgänge blockieren. Und da bei Bakterien diese Vorgänge anders ablaufen als in unseren Zellen, werden diese so auch nicht geschädigt.

Ursprünglich wurden Antibiotika aus Stoffwechselprodukten von Pilzen oder Bakterien gewonnen, die schon in kleinsten Mengen das Wachstum anderer Bakterien hemmen oder diese abtöten. Sie wirken also wie ihr Name, der aus dem Griechischen kommt, schon sagt (anti = gegen, bios = Leben) gegen das Leben.

Heutzutage werden viele Antibiotika chemisch hergestellt und sind als Pillen oder Infusion zu haben und wirken so auf den ganzen Körper. Für oberflächliche Infektionen reicht oft eine antibiotikahaltige Salbe oder Tropfen aus, die aufgetragen werden können. Solche Mittel sind Lokalantibiotika.

Leider werden Antibiotika oft unnütz zum Beispiel bei einer Erkältung verschrieben. Dies liegt auch oft an der Erwartungshaltung der Patienten, die meinen das viel auch viel hilft. Erstens helfen Antibiotika nicht gegen Erkältungen weil es sich hierbei um virale Infekte handelt und zweitens tut man sich selber keinen Gefallen wenn man ohne Grund Antibiotika schluckt. Bakterienstämme können nämlich Resistenzen gegen die Antibiotika entwickeln, und die Antibiotika wirken dann nicht mehr wenn sie dringend benötigt werden.

Es gibt natürlich bei Erkältungen auch Fälle, die die Einnahme von Antibiotika notwendig machen. Dies ist der Fall, wenn es sich um eine Mischinfektion von Viren und Bakterien handelt oder um eine rein bakterielle Infektion wie zum Beispiel eine Mandelentzündung.

Auf alle Fälle wichtig bei der Einnahme von Antibiotika ist die korrekte Anwendung. Man soll das Antibiotikum grundsätzlich so lange einnehmen, wie es vom Arzt verordnet wurde, auch wenn man sich schon nach ein oder zwei Tagen besser fühlt. Denn wenn man zu früh mit der Einnahme aufhört, kann es sein, dass Bakterien überleben, die dann in Zukunft resistent gegen das Antibiotikum sind.

Man sollte also darauf achten, keine Einnahme zu vergessen und auch ein Durchfall bedingt durch Antibiotika ist nur eine vorübergehende Erscheinung, die nach Ende der Einnahme wieder verschwindet und kein Grund die Einnahme abzubrechen. Reden Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt!
Auch sollte man mit Milchprodukten vorsichtig sein, wenn man Antibiotika nimmt. Viele Antibiotika werden unwirksam sie mit Milchprodukten zusammen eingenommen werden. Die Packungsbeilage oder Ihr Arzt können Ihnen darüber Auskunft geben. Vorsichtshalber sollten sie frühestens zwei Stunden nach Einnahme des Antibiotikums Milchprodukte verzehren.

Auch sollte man während der Zeit der Antibiotikaeinnahme auf Alkohol, Kaffee und Tee verzichten um es der Leber nicht schwerer als nötig zu machen die darin enthaltenen Stoffe abzubauen.

Frauen, die die Pille nehmen, sollten während der Einnahme von Antibiotika zusätzlich verhüten, da diese die Darmflora angreifen und so die Aufnahme des Pillenwirkstoffs vermindern können.

Schwitzen Sie auch?

Natürlich ist Schwitzen in den meisten Fällen ganz normal und auch gesund, aber es kann auch eine Erkrankung dahinter stecken.

Ganz besonders hinter dem Nachtschweiß, den sicher jeder schon mal erlebt hat, kann eine ernstzunehmende Erkrankung stecken. Ursachen für den Nachtschweiß können neben Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Grippe oder auch nur eine Erkältung auch Erkrankungen wie Rheuma oder Arthritis sein aber auch neurologische Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder die Nebenwirkung von Medikamenten.

Allerdings kann Nachtschweiß natürlich auch ganz simpel die Ursache äußerer Umstände, wie zu warmen Temperaturen oder auch die Folge eines Alptraumens sein und somit kein Grund zur Beunruhigung. Dann hilft es oft schon die Heizung abzudrehen, vor dem Schlafengehen gründlich zu lüften und auf scharf gewürzte Speisen, Kaffee oder Alkohol zu verzichten.

Falls Sie also einmal schweißgebadet aufwachen, so ist das sicher noch kein Grund sich Sorgen zu machen, sollten Sie jedoch nachts regelmäßig schwitzen, so ist es sicher ratsam die Ursachen hierfür mit einem Arzt abzuklären.
Normalerweise schwitzen Menschen unterschiedlich stark und Gründe sich darüber Gedanken zu machen gibt es selten. Denn das Schwitzen ist ganz normal und für den Körper auch dringend notwendig, um die Temperatur zu regulieren, das heißt dem überhitzten Körper Abkühlung zu verschaffen und um gleichzeitig auch Giftstoffe auszuscheiden. Nicht umsonst hat jeder Mensch ungefähr drei Millionen Schweißdrüsen.

Allerdings gibt es auch Menschen die übermäßig schwitzen obwohl es gar nicht so heiß ist und massiv darunter leiden.

Was kann man also gegen Schwitzen tun?

Wer hat gegen Schwitzen nicht schon verschiedenste Deos ausprobiert die mal mehr aber meistens eher weniger geholfen haben?

Wenn also das Schwitzen nicht durch eine Krankheit oder Medikamente ausgelöst wird, dann spricht man von einer primären Hyperhidrosis, einem krankhaften Schwitzen. Es wird allerdings nicht, wie manche Menschen meinen, durch zu viele Schweißdrüsen ausgelöst, denn Menschen, die viel schwitzen haben auch nicht mehr als andere. Meist beginnt das Schwitzen schon in frühen Jahren mit Anfang 20. Und man schwitzt ganz unabhängig davon, ob es warm oder kalt ist.

Es gibt verschiedene Mittel die das Schwitzen zumindest vermindern können. Dazu gehört unter anderem auch Salbeitee. Allerdings ist er natürlich nicht nach jedermanns Geschmack und die Wirkung ist auch nicht besonders ausgeprägt.

Gegen Schwitzen und vor allem gegen die damit verbundene Geruchsbelästigung für sich und andere helfen auch Deodorants mit einer hohen Konzentration an Aluminiumsalzen. Sie verstopfen die Ausgänge der Schweißdrüsen und vermindern dadurch den Schweißfluss etwas. Auch Entspannungsübungen oder Yoga können helfen, Situationen in denen man schnell ins Schwitzen kommt, besser zu meistern.

Man kann gegen Schwitzen auch Botulinumtoxin einsetzen. Durch das Gift wird verhindert, dass die Nerven Acetylcholin weitergeben und die Schweißdrüsen bekommen kein Signal Schweiß zu produzieren. Allerdings ist diese Behandlung nur für die Achselhöhlen zugelassen und wird auch meist nicht von der Krankenkasse übernommen.

Ein weiteres Mittel, dass aber nur angewandt werden sollte, wenn nichts mehr hilft und die Belastung für die Betroffenen zu stark ist, ist ein chirurgischer Eingriff. Dabei werden Schweißdrüsen entfernt und wer weniger Schweißdrüsen hat schwitzt weniger.  Auch Nerven können durchtrennt werden, wenn man zum Beispiel stark an den Händen schwitzt. Aber ganz abgesehen von den Risiken eines solchen Eingriffs, kann es sein, dass man danach an Stellen vermehrt schwitzt, an denen man vorher nicht so stark geschwitzt hat.

Sodbrennen, ein Volksleiden

Fast jeder hat nach einem üppigen Essen schon mal unter Sodbrennen gelitten, oft einhergehend mit Magendruck und Völlegefühl oder sogar Magenschmerzen.

Wie entsteht also Sodbrennen? Sodbrennen tritt immer dann auf, wenn der Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließt.

Im Magen wird Magensaft produziert, der unter anderem Salzsäure enthält um die Nahrung zu verdauen und um Keime abzutöten. Der Magen selbst schützt sich mit einer dicken Schleimschicht vor der Magensäure, da aber die Speiseröhre nicht über eine solche dicke schützende Schleimschicht verfügt, kommt es zu Sodbrennen. Verstärkt werden die Beschwerden ganz besonders beim Bücken oder im Liegen, da dann der Mageninhalt besonders leicht in die Speiseröhre zurückfließen kann.

An der Öffnung des Magens zur Speiseröhre befindet sich ein Schließmuskel, der verhindern soll, dass der Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließt. Nach einem besonders üppigen Essen wird besonders viel Magensäure freigesetzt um damit fertig zu werden. Funktioniert dann der Schließmuskel nicht einwandfrei, gelangt der saure Speisebrei in die Speiseröhre und verursacht das Sodbrennen. Gelangt Speisebrei sogar bis in den Mund, so spricht man von saurem Aufstoßen.

Neben den Folgen eines üppigen Essens kann Sodbrennen aber auch durch andere Faktoren hervorgerufen werden. Auslöser für Sodbrennen können auch Nikotin, Alkohol und Süßigkeiten sein, genauso wie Übergewicht, bei dem die größere Körpermasse auf den Magen drückt. Aber auch Stress kann ein Auslöser für Sodbrennen sein, da unter Stress mehr Magensäure produziert wird. Manche Medikamente können die Wirkung des Schließmuskels erschlaffen lassen und ebenso für Sodbrennen verantwortlich sein.

Sollte das Sodbrennen öfter auftreten, sollten Sie auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen abklären zu lassen, denn häufiges Sodbrennen kann natürlich auch die Speiseröhre schädigen und zu Entzündungen führen. Kommt der Magensaft gar in Kontakt mit der Rachenschleimhaut, so kann dies auch zu Husten und Heiserkeit führen. Typisch ist dann auch oft auch morgendliche Heiserkeit. Häufiges saures Aufstoßen kann auch zu Zahn- und Zahnfleischproblemen führen, da durch die Säure beide angegriffen werden können.

Eine gute Vorbeugung gegen Sodbrennen ist also eine gesunde Ernährung, mit wenig Alkohol, Fett und Verzicht auf scharfe Gewürze. Auch Nikotin und Süßigkeiten sollten gemieden werden. Auch der Abbau von Übergewicht und Bewegung können helfen.

Süchtig nach Solariumsbesuch

Natürlich möchten auch heute immer noch viele Menschen zumindest im Sommer gut gebräunt sein, auch wenn sich die meisten über die Hautkrebsgefahren durchaus bewusst sind.

Und nach so einem langen und kalten Winter und dem zögerlich beginnenden Frühling suchen viele Menschen ein Solarium auf um der Bräune auf die Sprünge zu helfen.

Ganz abgesehen davon, dass grundsätzlich von einem Solariumsbesuch abzuraten ist, wären ja einige wenige Besuche vielleicht gar nicht so schlimm, wenn man alle Sicherheitsvorschriften beachtet. Was aber den meisten Besuchern nicht klar ist, ist das auch Solarien süchtig machen können, ähnlich wie Alkohol.

Forscher des Memoria Sloan-Kettering Krebszentrums  und der Universität Albany  in den USA haben jetzt herausgefunden, dass viele regelmäßige Solariumsbesucher Suchtanzeichen zeigen.
Bei einer Studie mit 421 Studenten von denen 229 schon im Vorjahr Solarien besucht haben, waren die Studenten aus der letzten Gruppe im Durchschnitt 23 Mal innerhalb von 12 Monaten im Solarium. Alle Studenten waren übrigens über die Risiken Hautkrebs zu bekommen informiert.

Eine Befragung ergab, dass 70 Prozent der Besucher bereits Suchtanzeichen zeigten. Sie verbanden den Besuch im Solarium nicht nur mit brauner Haut sondern auch damit in bessere Stimmung zu kommen und unter die Leute zu kommen.

Des Weiteren konnten die Forscher feststellen, dass trotz der Warnungen vor der Gefährlichkeit der UV-Strahlung gerade die Zahl junger Sonnenbankbesucher weiter zunimmt.

Leider ist bei uns die Vorstellung von gebräunt ist gleich gesund und erfolgreich noch so weit verbreitet, dass viele Menschen die Hautkrebswarnungen in den Wind schlagen und regelmäßig ein Solarium besuchen. Man möchte ja schließlich dazu gehören.
Aber selbst wenn man Glück hat und vom Krebs verschont bleibt, rächen sich regelmäßige Solariumsbesuche spätestens im Alter, wenn die Haut wesentlich älter aussieht als die Haut von Menschen, die es mit der Bräune nicht übertrieben haben.
Also meiden Sie teure Solarien und bleiben Sie im Schatten, Ihre Haut wird es Ihnen später danken.

Wichtige Tetanusimpfung

Wissen Sie noch, wann Sie Ihre letzte Tetanusimpfung hatten?

Falls sie schon länger als 10 Jahre her ist sollten Sie sie unbedingt auffrischen lassen.

Gerade jetzt wenn man wieder viel im Garten arbeitet ist die Verletzungsgefahr doch recht groß. Und schon kleinste Verletzungen, wie ein Rosendorn, den man sich in die Haut bohrt oder eine kleine Schürfwunde, reichen aus um sich zu infizieren.

Die Clostridien, so heißen die Erreger des Wundstarrkrampfes, befinden sich überall, in der Erde, im Wasser und auch im Straßenstaub. Und wenn der Impfschutz nicht mehr ausreicht, kann selbst so eine kleine Verletzung, mit der man nicht einmal zum Arzt gehen würde, schon zum Tode führen.

Lassen Sie es also nicht drauf ankommen. Wenn sich erst mal die ersten Symptome des Wundstarrkrampfes zeigen, ist eine Behandlung nur noch sehr schwer möglich und leider auch in den wenigsten Fällen erfolgreich.
Erste Symptome können sein: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Reizbarkeit aber auch Sprech-und Schluckstörungen.

Falls Sie sich über Ihren Impfschutz nicht im Klaren sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, und falls Sie sich in der Zwischenzeit verletzen warten Sie nicht sondern gehen Sie sofort, damit sich die Bakterien sich nicht zu stark vermehren und im Körper ausbreiten können. Der Arzt kann dann auch noch mit Tetanusimmunglobulin und einer Impfung helfen.

Hier können Sie testen, ob Ihr Impfschutz noch ausreichend ist.